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Die gute Stadt Paris

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Produktdetails

Titel: Die gute Stadt Paris
Autor/en: Robert Merle

EAN: 9783841201737
Format:  EPUB
Originaltitel: Paris, ma bonne ville.
Übersetzt von Edgar Völkl
Aufbau Verlag GmbH

12. Januar 2011 - epub eBook - 599 Seiten

Sommer 1572. Der junge Pierre de Siorac, Sohn eines hugenottischen Edelmannes aus dem Périgord und gerade frischgebackener Mediziner, muß sich - wegen eines Duells von des Todesstrafe bedroht - in die Hauptstadt flüchten, die Gnade des Königs zu erflehen. Er ist tolerant im Glauben und schlagfertig, listig, intelligent im Leben, dazu von unwiderstehlicher Ausstrahlung auf Frauen - Talente, die ihm bei seinem gefahrvollen Vorhaben sehr von Nutzen sind. Er lernt das Paris der kleinen Leute kennen, aber auch den prunkvollen, düsteren Louvre. Er hofiert hohe Damen, die wahre Kokotten sind. Er begegnet den Günstlingen der Prinzen und den großen Geistern der Zeit. Seinem Geschick verdankt er es, daß er schließlich dem König vorgestellt wird und seine Begnadigung erlangt. Aber in Frankreich tobt seit zehn Jahren ein mörderischer Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten, der in der Nacht des 24. August - der Hochzeitsnacht der katholischen Königstochter Marguerite mit dem "Ketzer" Henri de Navarre - ihren blutigen Höhepunkt erreicht. Und auch Pierre de Siorac wird in den Strudel der Bartholomäusnacht gerissen ...
1;ERSTES KAPITEL;6 2;ZWEITES KAPITEL;51 3;DRITTES KAPITEL;97 4;VIERTES KAPITEL;152 5;FÜNFTES KAPITEL;209 6;SECHSTES KAPITEL;274 7;SIEBENTES KAPITEL;331 8;ACHTES KAPITEL;388 9;NEUNTES KAPITEL;441 10;ZEHNTES KAPITEL;507


Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.
SECHSTES KAPITEL (S. 273-274)

Oh! welch seltsame Überraschungen warteten auf mich, als ich den folgenden Morgen in dem Kämmerchen erwachte, worinnen ich am Abend vorher so tugendlich an Alizons Seite eingeschlafen war. Von Alizon nämlich war nicht die kleinste Spur zu entdecken, indes ich mit den Augen blinzelte, bis mein Blick wieder vollends klar ward. Ebensowenig war von ihren Kleidern zu sehen; meine kleine Teufelswespe hatte wohl beim Morgengrauen davonfliegen müssen, in Meister Recroches Werkstatt ihr Tagewerk zu verrichten.

Und doch war ich nicht allein, denn ich erblickte in ebendieser meiner Kammer, mir den Rücken zudrehend und durch das Fenster auf den Garten hinaussehend, einen schwarzgekleideten Kerl, welcher dank seiner Schlankheit und seinem hohen Wuchse eine gar elegante Erscheinung abgab und, die Hüften mit Anmut nach einer Seite geneigt, die linke Hand in die Taille gestemmt, gleich einem Reiher auf einem Bein stand. Meinen Augen nicht trauend und mich am Kopf kratzend, setzte ich mich auf und wollte den Mann schon anfahren, was er hier treibe, als er sich auf meine Bewegungen hin umdrehte und ich voller Erstaunen Fogacer, den Freund meiner Studienjahre zu Montpellier, erkannte. »Potz Blitz, Fogacer!« schrie ich, erhob mich und stürzte, nackt, wie ich war, zu ihm hin, ihn zu umarmen.

»Welch Wunder! Wie zum Teufel habt Ihr mich gefunden?« Er vermochte nicht gleich zu antworten, überschüttet von meinen Küssen, welche er mit großer Verlegenheit erwiderte, was mich in meinem Innern sehr belustigte. Doch schließlich löste ich meine Umarmung (in der Freude des Wiedersehens hatte ich ihn gar fest an mich gepreßt) und begann ungesäumt, meine Kleider anzulegen. »Nun ja«, sprach Fogacer, der langsam wieder zu Atem kam und sich von meinem Ungestüm erholte, »ich k
enne einen hübschen Kleriker aus Notre-Dame zu Paris, welcher in seinem Fleische mehr zu rühmen ist denn jeder Engel im Himmel …« Bei welchen Worten er vielsagend lächelte und eine seiner Brauen diabolisch nach oben zog.

»Nur«, erwiderte ich, »daß die Engel ohne Geschlecht sind. Doch saget, Fogacer, fliegt dieser Engel nicht gegen bare Münze bis auf die Türme von Notre-Dame, den Neugierigen die Stadt Paris zu zeigen?« »Ganz recht, Siorac. Aymotin, um seinen Namen zu nennen, hat mir das Was, das Wie und das Quartier genannt.« »Und wer hat Euch vom Quartier hierher geführt?« »Miroul hat es getan. Er ist Euch gestern abend unbemerkt gefolgt, um über Eure Sicherheit zu wachen, und als er von der Baderin erfuhr, daß Ihr die Nacht über bliebet, ist er beruhigt zurückgegangen. Ich habe ihn heute morgen bei Recroche angetroffen. «

Er ist ein wahrer Engel«, sprach ich, gerührt, daß mein wackerer Diener sich so um mein Leben sorgte. »Doch dieser Engel behütet Euch schlecht in Euerm schwachen Fleisch«, erwiderte Fogacer, wobei er seine spinnenhaften Arme ausbreitete und sich gleichwohl über sich wie über mich lustig zu machen schien, »denn wenn ich glauben soll, was ich gehört, dann schliefet Ihr hier nicht allein. Hoho, Siorac! In den Badestuben! Wie unvorsichtig! Wisset Ihr nicht, daß zwischen den Badehaus-Dirnen und der Neapolitanischen Krankheit eine natürliche Anziehung besteht?«

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