In diesem Sammelband werden diverse Textphänomene aus der Sicht einer multidisziplinär ausgerichteten Textwissenschaft untersucht. Die Beiträge dokumentieren sowohl die wissenschaftshistorische als auch die aktuelle Diskussion über Grenzen und Perspektiven der Textforschung. Den Autoren ging es darum, das Schillernde am Textphänomen ins Auge zu fassen, Gestaltungsspielräume für einzelne Textsorten zu fixieren, die Machart der Texte und die Untiefen der Texturen zu veranschaulichen sowie eigenartige Wirkungspotenzen des Textes zu begründen.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt: Marek Cieszkowski/Monika Szczepaniak: Einleitung Zdzis aw Wawrzyniak: Zum Begriff der Textpraxis Urszula ydek-Bednarczuk: Texttypen, Gattungen/Textsorten, Klassen . . . von Texten. Auf der Suche nach Klassifikationsprinzipien Marek Cieszkowski: Kollokationen im Schnittpunkt zwischen Wort, Satz und Text André Barz: «. . . zwischen Sonnenstaat und Medienchaos» - Schreiben im Angesicht der Medien Helmut Schmiedt: Die Wiederholung im Modus der Gleichzeitigkeit: literarische Texte, Intermedialität, Medienakkumulation Björn Ekmann: Lyrisch, episch, dramatisch. Die «Grundformen» der deutschen Klassik - doch noch als ästhetische Typologie brauchbar? Monika Szczepaniak: Texte für das Theater. Zur Rhetorizität der postdramatischen Texthybriden Dorota So nicka: Die Aleatorik des Textes: Zsuzsanna Gahses
Kellnerroman
Helga Arend: «. . . ich war aller meiner Rätsel Lösung» - inner- und außertextuelle Gründe für Identitätsauflösungen in der Erzählung
Theorie der Drohung
von Botho Strauß Zofia Bilut-Homplewicz: Der literarische Text und der literarische Dialog als zukünftige Aufgabenstellung der Textlinguistik Jacek Szczepaniak: Implizites Bewerten als persuasive Strategie in Pressetexten. Valuative Texte der Berichterstattung in der BILD-Zeitung in der letzten Phase der Wahlkampagne 2002 Marie-Luise Wünsche: Seelentexte und Körpermodelle. Zum Theoriedesign des psychoanalytischen Selbstbegründungsdiskurses.