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Das Rad der Zeit 02. Die Jagd beginnt

Original - Band 2. Originaltitel: The Great Hunt.
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Produktdetails

Titel: Das Rad der Zeit 02. Die Jagd beginnt
Autor/en: Robert Jordan

EAN: 9783492959339
Format:  EPUB
Original - Band 2.
Originaltitel: The Great Hunt.
Übersetzt von Uwe Luserke, Robert Jordan
Piper ebooks

9. Oktober 2012 - epub eBook - 784 Seiten

Der 2. Band von »Das Rad der Zeit« als Ebook (enthält: Die große Jagd, Das Horn von Valere). Ungeteilt, vollständig überarbeitet und absolut unverzichtbar für alle Robert-Jordan-Fans ... Dies ist eine Welt aus Licht und Schatten, in der das Gute und das Böse einen ewigen Krieg begannen, der nicht mehr enden will. Es ist die Welt des Rads der Zeit, des größten Fantasy-Epos, das je geschrieben wurde. Neben J. R. R. Tolkien haben nur wenige Autoren in der Fantasy unsterbliche Mythen erschaffen. Robert Jordan ist dies mit seinem weltberühmten Zyklus »Das Rad der Zeit« aufs Erfolgreichste gelungen. Seine Romane wurden millionenfach verkauft und in 25 Sprachen übersetzt, begleitet von Rollen- und Computerspielen sowie Comics. »Das Rad der Zeit. Das Original« vereint seine Romane vollständig überarbeitet in der kompletten Fassung der amerikanischen Originalausgabe.
Robert Jordan, geboren 1948 in South Carolina, begeisterte sich schon in seiner Jugend für fantastische Literatur von Jules Verne und H.G. Wells. Als ihm der Lesestoff ausging, begann er selbst zu schreiben. 1990 erschien der Auftakt zu seinem Zyklus »Das Rad der Zeit«, einem einzigartigen epischen Werk, das Millionen Fans in der ganzen Welt gefunden hat. 2007 starb Robert Jordan an einer seltenen Blutkrankheit, danach wurde die Reihe von Bestsellerautor Brandon Sanderson fortgesetzt.

PROLOG

Unter dem Schatten

Der Mann, der sich – zumindest hier – Bors nannte, verzog spöttisch das Gesicht, als er das leise Gemurmel hörte, das sich in dem Gewölbe des Saals wie Gänsegeschnatter anhörte. Seine Grimasse war durch die schwarze Seidenmaske verborgen, die sein Gesicht bedeckte. Auch die hundert anderen Gesichter im Saal waren durch solche Masken verdeckt. Hundert schwarze Masken und hundert Augenpaare, die sich bemühten, hinter die Masken zu blicken.

Wenn man nicht allzu genau hinsah, konnte man den riesigen Saal für den Teil eines Palasts halten: hohe Marmorkamine und goldene Leuchter, farbenfrohe Wandbehänge und ein Mosaikfußboden. Wenn man nicht allzu genau hinsah. Doch die Kamine gaben nur Kälte ab. Flammen tanzten über Holzscheiten, so dick wie Männerbeine, aber sie wärmten nicht. Die Wände hinter den Behängen und die Decke, die sich hoch über den Leuchtern wölbte, bestanden aus fast schwarzem, unbehauenem Naturstein. Es gab keine Fenster und nur zwei Türen an den gegenüberliegenden Seiten des Saals. Es schien, als habe sich jemand bemüht, den Anschein eines Empfangssaals in einem Palast zu erwecken, es dann jedoch mit oberflächlichem Dekor bewenden lassen. Der Mann, der sich Bors nannte, wusste nicht, wo sich dieser Saal befand, und er glaubte auch nicht, dass es einer der anderen wusste. Er wollte auch lieber nicht darüber nachdenken. Es genügte schon, dass er hierher berufen worden war. Auch darüber dachte er lieber nicht genauer nach, aber einem solchen Ruf folgte auch er.

Er rückte seinen Umhang zurecht, dankbar für die kalten Feuer, denn sonst wäre es ihm, bis zum Boden in schwarzes Tuch gehüllt, viel zu heiß geworden. Der weite Umhang verbarg seine gebückte Haltung, mit der er über seine
wahre Größe hinwegtäuschte, und ließ die Leute rätseln, ob er nun dick oder schlank sei. Er war nicht der Einzige hier, der sich in eine ganze Schneiderspanne Stoff gehüllt hatte.

Schweigend beobachtete er die anderen im Saal. Ein großer Teil seines Lebens war von Geduld geprägt gewesen. Es war immer das Gleiche: Wenn er lange genug beobachtete und wartete, machte irgendjemand über kurz oder lang einen Fehler. Die meisten anwesenden Männer und Frauen mochten der gleichen Philosophie frönen; sie hielten die Augen offen und lauschten schweigend denen, die sprechen mussten. Einige Leute konnten das Warten und die Stille nicht ertragen und verrieten so mehr, als sie beabsichtigt hatten.

Diener schoben sich zwischen den Gästen hindurch, schlanke, blonde junge Menschen, die mit einer Verbeugung und mit einem wortlosen Lächeln Wein anboten. Die jungen Männer trugen ebenso wie die jungen Frauen enge, weiße Kniebundhosen und weite, weiße Hemden. Und alle, gleich ob männlich oder weiblich, bewegten sich mit einer atemberaubenden Grazie. Jeder sah aus wie ein Spiegelbild des anderen. Die Jungen waren gut aussehend, die Mädchen hübsch. Er zweifelte daran, dass er sie hätte unterscheiden können, und dabei hatte er ein aufmerksames Auge und ein gutes Gedächtnis für Gesichter.

Ein lächelndes, weiß gekleidetes Mädchen bot ihm ein Tablett mit Kristallkelchen an. Er nahm einen, hatte aber nicht vor zu trinken. Es mochte vielleicht den Eindruck von Misstrauen oder noch Schlimmerem erwecken – und das konnte hier tödliche Folgen haben –, wenn er jedes Getränk ablehnte, aber man konnte ja alles Mögliche in ein solches Getränk gemischt haben. Sicher hätten einige seiner ›Genossen‹ hier nichts dagegen, wenn die Anzahl ihrer Rivalen im Kampf um die Macht etwas schwände, wer au
ch immer die Unglücklichen sein mochten.

Gelangweilt fragte er sich, ob die Diener wohl nach diesem Treffen beseitigt werden müssten. Diener hören alles. Als sich das Mädchen aus seiner Verbeugung aufrichtete, suchte er ihren Blick über das süße Lächeln hinweg. Ausdruckslose Augen. Leere Augen. Die Augen einer Puppe. Augen jenseits des Todes.

Er schauderte, als sie graziös weiterging, und dann hob er den Kelch an die Lippen, bevor es ihm bewusst wurde. Nicht, was man dem Mädchen angetan hatte, brachte ihn zum Schaudern. Nein – jedes Mal, wenn er glaubte, an jenen, denen er nun diente, eine Schwäche entdeckt zu haben, waren sie ihm zuvorgekommen und hatten die vermutete Schwäche mit einer brutalen Präzision beseitigt, die ihn verblüffte. Und besorgte. Die oberste Regel seines Lebens war immer gewesen, nach Schwächen bei anderen zu suchen, denn jede Schwäche gab ihm einen Anhaltspunkt, von dem aus er nachbohren und spionieren und beeinflussen konnte. Wenn seine Herren, denen er im Augenblick gehorchte, keine Schwäche hatten …

Er blickte hinter seiner Maske besorgt drein, während er die anderen musterte. Wenigstens gab es hier genügend erkennbare Schwächen. Ihre Nervosität verriet sie, selbst jene, die vernünftig genug waren, ihre Zunge zu hüten. Aber der eine wirkte etwas steif in seiner Haltung, die andere raffte ihren Rock ein wenig ruckartig …

Ein gutes Viertel aller Anwesenden, so schätzte er, hatte sich, von den schwarzen Masken abgesehen, überhaupt nicht verkleidet. Ihre Kleidung verriet viel über sie. Eine Frau zum Beispiel, die vor einem golddurchwirkten scharlachroten Wandbehang stand, sprach leise mit einer Gestalt – unmöglich zu sagen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte – in grauem Umhang mit Kapuze. Sie hatte offensichtlich die
sen Platz ausgewählt, weil die Farben des Wandbehangs ihre Kleidung vorteilhaft zur Geltung brachten. Ausgesprochen dumm, so die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, denn ihr rotes Kleid mit dem tiefen Dekolleté, das entschieden zu viel Haut zeigte, und dem hohen Ansatz, der ihre goldenen Schuhe freigab, bewies, dass sie aus Illian kam und eine reiche Frau war, vielleicht sogar eine Adlige.

Nicht weit hinter der Illianerin stand eine andere Frau, allein und bewundernswert still. Sie hatte einen Schwanenhals und üppiges schwarzes Haar, das ihr in Wellen bis unter die Taille reichte. Sie stand mit dem Rücken zur Wand und beobachtete alles. Keine Spur von Nervosität, nur ruhige Selbstbeherrschung. Wirklich bewundernswert, doch ihre kupferfarbene Haut und ihr beiges Abendkleid mit dem hohen Kragen – es bedeckte alles bis auf ihre Hände, schmiegte sich aber eng und ein ganz klein wenig durchscheinend an ihren Körper, sodass es alles andeutete, jedoch nichts enthüllte – zeigte deutlich, dass sie dem Hochadel von Arad Doman angehörte. Und falls sich der Mann, der sich Bors nannte, nicht gewaltig täuschte, trug das breite Goldarmband an ihrem linken Arm die Zeichen ihres Hauses. Es war sicherlich ihr eigenes Haus, denn keine adlige Domani würde ihren Stolz so sehr vergessen und das Siegel eines anderen Hauses tragen. Dümmer als dumm.

Ein Mann in einem himmelblauen Anzug shienarischen Schnitts kam an ihm vorbei und musterte ihn misstrauisch durch die Augenlöcher seiner Maske von Kopf bis Fuß. Die Haltung des Mannes verriet den Soldaten: die gestrafften Schultern, der ständig umherschweifende Blick und die Art, wie seine Hand bereit zu sein schien, nach einem nicht vorhandenen Schwert zu greifen – alles wies darauf hin. Der Shienarer verschwendete wenig Zeit mit dem Mann, der sich Bors nannte; hängende Schultern und ein krummer Rücken enthielten keine Bedrohun
g.

Der Mann, der sich Bors nannte, schnaubte, als der Shienarer weiterging, seine rechte Hand war schlagbereit gespannt, während er bereits nach anderen möglichen Gefahren Ausschau hielt. Er kannte sie alle, einschließlich ihres Ranges und ihres Landes. Händler und Soldaten, Gemeine und Adlige. Aus Kandor und Cairhien, Saldaea und Ghealdan. Von allen Nationen und beinahe allen Völkern. Er rümpfte angewidert die Nase. Sogar ein Kesselflicker in leuchtend grünen Kniebundhosen und einem giftgelben Mantel war dabei. Auf die können wir verzichten, wenn einmal der Tag gekommen ist.

Die Verkleideten waren auch nicht besser – und es gab viele davon –, so sehr sie sich auch in ihre Umhänge hüllten. Er erhaschte einen Blick unter eine dunkle Robe und sah die mit Silber verzierten Stiefel eines Hohen Herrn von Tear, und unter einer anderen lugten Sporen mit einem goldenen Löwenkopf hervor, wie sie nur von Offizieren der königlichen Garde von Andor getragen wurden. Ein schlanker Bursche – schlank wirkte er sogar in seiner bodenlangen schwarzen Robe und einem unauffälligen grauen Umhang, der von einer einfachen Silbernadel zusammengehalten wurde – beobachtete das Gedränge aus dem Schatten seiner tief heruntergezogenen Kapuze. Er hätte von überall her stammen können … wenn nicht zwischen Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand ein sechsstrahliger Stern tätowiert gewesen wäre. Also einer der Meerleute, und ein Blick auf seine linke Hand würde seinen Clan und den Familiennamen verraten. Der Mann, der sich Bors nannte, bemühte sich jedoch gar nicht erst darum.

Plötzlich verengten sich seine Augen. Er blickte eine Frau an, die so in Schwarz eingehüllt war, dass nur noch ihre Finger zu sehen waren. An ihrer rechten Hand steckte ein goldener Ring in Form einer Schlange, die ihren eigenen
Schwanz verschlang. Eine Aes Sedai oder zumindest eine in Tar Valon von Aes Sedai ausgebildete Frau. Keine andere trug einen solchen Ring. Wie auch immer, für ihn machte das keinen Unterschied. Er sah weg, bevor sie seinen Blick bemerkte, und fast im gleichen Moment entdeckte er eine weitere von Kopf bis Fuß in Schwarz gehüllte Frau, die einen Ring mit der Großen Schlange trug. Die beiden Hexen ließen sich nicht anmerken, ob sie sich kannten. In der Weißen Burg saßen sie wie die Spinnen im Netz und zogen die Fäden, an denen Könige und Königinnen tanzten. Immer...


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