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Ozelot und Friesennerz

Roman einer Sylter Kindheit.
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Produktdetails

Titel: Ozelot und Friesennerz
Autor/en: Susanne Matthiessen

EAN: 9783843722797
Format:  EPUB
Roman einer Sylter Kindheit.
Ullstein Taschenbuchvlg.

15. Juni 2020 - epub eBook - 256 Seiten

Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen von Deutschlands beliebtester Ferieninsel: Sylt - und die Suche nach einer Heimat, die es so nicht mehr gibt
Sonne, Freiheit, Champagner: In den Siebzigerjahren lassen Stars, Politiker und Industriegrößen des Wirtschaftswunderlands, aber auch viele andere Inselurlauber, den Alltag am Strand hinter sich - und findige Sylter Unternehmer legen den Grundstein zu sagenhaftem Reichtum.
Für Susanne Matthiessen ist das Sylt ihrer Kindheit ein faszinierender, aber auch gefährlicher Abenteuerspielplatz, bevölkert von außergewöhnlichen Menschen, in vielem typisch für diese Zeit. Von all diesen Begegnungen, aber auch dem schmerzhaften Verlust der Heimat erzählt die Autorin mit großer Leichtigkeit, scharfem Blick und Humor.
Die Bundesrepublik gespiegelt auf einer kleinen Insel.

Der Roman einer ganz normal verrückten Kindheit in den Siebzigern!
Susanne Matthiessen, Jahrgang 1963, ist gebürtige Sylterin. Als Journalistin verarbeitet sie gesellschaftspolitische Entwicklungen zu Programmideen für Radio, Fernsehen und Internet. Sie hat unter anderem als Redaktionsleiterin der TV-Magazine "Dunja Hayali" (ZDF), "Gabi Bauer" (ARD) und "Sabine Christiansen" (ARD) gearbeitet und hatte Programmverantwortung bei Inforadio Berlin, der Deutschen Presse-Agentur audio & video, Radio Schleswig-Holstein und BB Radio Brandenburg. Sie ist seit 25 Jahren Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg und war 15 Jahre lang Kolumnenschreiberin für die "Sylter Rundschau". Susanne Matthiessen lebt gern in Berlin, lebt aber nur am Meer richtig auf.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sylt früher und heute - von Gisel - 11.09.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiesen ist aufgewachsen auf der Insel Sylt, wo das Leben bereits in den Siebzigerjahren für Sonne, Freiheit und Champagner stand, wo Stars, Politiker und Industriegrößen sich selbst bis heute befeiern. Die Autorin erzählt davon aus der Sicht der Inselbewohner, aus dem Blickwinkel der Kinder. Daraus entsteht eine einzigartige Geschichte, die weder das Verhalten der Inselbewohner noch das der Gäste beschönigt. Amüsante Anekdoten reihen sich in diesem Buch aneinander, die von sagenhaftem Reichtum erzählen, aber auch dem Verlust von Heimat an sich. So ist die Geschichte von Humor geprägt, aber auch von einigen Passagen, die den Leser sehr nachdenklich hinterlassen. Gut eingefangen ist die Sylter Atmosphäre von früher und von heute, vieles habe ich von meinem bisher einmaligen Besuch auf Sylt wieder erkannt, anderes aus der Presse - und wieder anderes hat einen besonderen Blick darauf gerichtet, wie die Geschehnisse für die Inselbewohner sind, speziell hier für die Kinder. Das ergibt einen interessanten Blick auf die Geschichte der Insel und auf die Kindheit dort sowie gleichzeitig ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Sehr gerne vergebe ich dafür 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kindheitserinnerungen - von leseratte1310 - 26.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen ist gebürtige Sylterin. Mit ihrem Buch "Ozelot und Friesennerz" lässt sie uns teilhaben an ihrer Kindheit auf der Insel in den siebziger Jahren. Ihre Eltern sind Kürschner und haben ein Pelzgeschäft in Westerland. Sylt ist angesagt und immer mehr Prominente, seien es Stars, Wirtschaftsbosse oder Politiker, tummeln sich auf der Insel, um ihren Alltag hinter sich zu lassen. Die Sylter freuten sich einerseits, dass dadurch Wohlstand auf die Insel kam, aber es veränderte sich auch das Leben der Inselbewohner. Die Touristen nahmen immer mehr Raum ein, manchmal sogar im Schlafzimmer der Familie. Man wollte es ihnen angenehm machen und die Einkünfte waren ja auch nicht zu verachten. So kam die Autorin schon früh mit vielen Prominenten in Kontakt. Ich habe keine Beziehung zu Sylt, aber mir hat dieses Buch doch einen guten Einblick in das Leben auf der Insel in jener Zeit verschafft. Dieser Roman ist eine Aneinanderreihung von Episoden und Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Manchen sind witzig und unterhaltsam, andere skurril und verwunderlich. Man spürt, dass die Autorin immer noch an ihrer Insel hängt, obwohl sie nicht mehr dort lebt. Das Buch ist unterhaltsam und lässt sich angenehm lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr informative Sylt Geschichte - von blubb97 - 19.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Sylt - Die Insel der Reichen und Schönen. Heute hat es diesen Charme etwas verloren, aber in den 70er und 80er Jahren hatte die Insel ihre Glanzzeit. Susanne Matthiessen, eine gebürtige Sylterin (übrigens mittlerweile eine unmögliche Situation) beschreibt mithilfe von teilweise lustigen, teilweise etwas traurigen Anekdoten, das Leben auf Sylt in diesen Glanzzeiten. Ihre Eltern besaßen einen Pelzladen, in der die High Society Ein- und Aus gingen. Das Gläschen Sekt darf natürlich nicht fehlen. Das wirklich Überraschende und in Erinnerung bleibende ist jedoch der Epilog, in dem die Autorin beschreibt, wie die Situation heutzutage auf Sylt ist. Von der tollen Glanzzeit ist leider nichts mehr von zu spüren und die Sylter Eingeborenen können sich ihre eigene Insel nicht mehr leisten. In diesem Buch schafft es die Autorin, einen tollen Rundumblick über die Gesellschaft von Sylt zu geben. Sowohl Gestern als auch Heute. Die Personen sind sehr schön charakterlich beschrieben und durch die amüsanten Passagen macht das Lesen sehr viel Spaß. Auch wenn ich anfangs nicht unbedingt überzeugt war von dem Buch, so hat mich das Lesen vom Gegenteil überzeugt und es hat sich wirklich komplett gelohnt. Ein insgesamt sehr tolles Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Leider nein - von Lese-katze92 - 13.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Leider musste ich nach eingehender Lektüre für mich persönlich feststellen, dass "Ozelot und Friesennerz" nicht meinen Vorstellungen entsprach. Statt einer lebendigen und zugleich fesselnden Erzählweise, empfand ich den Schreibstil der Autorin zwar in gewisser Weise blumig aber auch leider nichtssagend. Neben unnötigen Längen fand ich auch die Thematik leider nicht herausragend, obwohl ich mich persönlich sehr auf einen Ausflug nach Sylt gefreut habe. Zwar ermöglicht der einfache Schreibstil der Autorin einen unkomplizierten Einstieg ins Buch, dennoch konnte auch der mich nicht mehr überzeugen. Vermutlich versprachen hier der Titel sowie die Inhaltsangabe mehr, als der Inhalt schlussendlich halten konnte. Allerdings bin ich mir sicher, dass dieses Buch auch seine Liebhaber finden wird, nur werde ich dies leider nicht sein.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Kindheit auf Sylt - von MonaLena - 07.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Die Autorin Susanne Matthiessen wurde in den 1960er Jahren auf der Insel Sylt geboren. Als ein echtes Inselkind beschreibt sie in ihrem autobiographischen Roman ihre Kindheit als älteste Tochter einer Kürschnerfamilie in Westerland auf Sylt. Sie wirft den Blick zurück als Erwachsene, die auf dem Festland ihre Berufung gefunden hat, aber trotzdem wohl immer eine Heimat auf Sylt haben und diese auch nicht mehr missen möchte. Sie erzählt die Geschichte Ihrer Eltern und Großeltern, die ein Pelzgeschäft auf der Insel betreiben. Ein Kinderleben in einer Familie, in der erst die Kunden, dann die Gäste und irgendwo dazwischen die Kinder kommen. Einerseits eine freie Kindheit, allerdings für den Kommerz, der auf der Insel immer mehr die Hauptrolle spielt, auch ein großer Verzicht für beide Seiten. Sie beleuchtet aber auch den Ausverkauf der Insel an die Reichen. Und prangert an, dass von ihrer Generation, dass von den Eltern in der Zeit des Wirtschaftswunders aufgebaute, gar nicht geschätzt wurde. Bzw. oft von diesen nicht zu halten war. Wie eben auch das Geschäft ihrer Eltern. Pelze waren plötzlich wegen Artenschutz ein NoGo. Ein kritischer Blick von Susanne Matthiessen auf das Leben ihrer Familie. Aber ohne Zorn und bei der manchmal trockenen Schreibweise blitzt trotzdem so eine Art Humor durch. Man liest diese Geschichte auch als Nichtkenner von Sylt gerne. Allerdings mit einem gewissen Bedauern. Die Zerstörer der heilen Welt sind wohl wir Menschen selber und viel Geld und Macht sind da ein Multiplikator. Ein nachdenkliches Buch, dass ich gerne weiterempfehle.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lakonisch und skurril - von kindder80er - 02.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Rein vom Cover und Klappentext her, habe ich etwas anderes erwartet. Dass es aber relativ skurril und auch humorvoll zugeht, gefällt mir gut. Im Prinzip geht es um eine Familie, die dem damals angesehenen Pelzhandwerk entspringt und um die Anfänge des Tourismus auf Sylt. In den 60er/70ern ging es aber bei Weitem nicht so glamourös zu wie heute. Damals fielen die Touristen zwar auch in Scharen ein, wohnten aber oft direkt bei den Inselbewohnern, die für die Zeit der Saison ihre Schlafzimmer räumten. 15 Mark pro Nase inklusive Frühstück war Usus. Die Familien wohnten dann zwar sehr beengt zusammen, es entstanden aber auch Freundschaften. Freundschaften, die so weit gingen, dass man sogar Babys verlieh, damit die Gastfamilie mal testen konnte, wie das so ist, wenn man ein Kind hat. Das wurde eher pragmatisch gesehen, denn damit hatte man sein Kind erstmal von der Backe und man konnte sich den Haushaltspflichten, der kulinarischen Versorgung der Gäste und dem eigentlichen Hauptberuf widmen. Das Experiment lief dann allerdings etwas aus dem Ruder und auch sonst blieb die Familie nicht vor schrägen Unfällen verschont, aber das ist hübsch trocken und lakonisch verpackt. Mir gefällt dieser Stil sehr gut, auch wenn wirklich viel über Pelze und deren Herstellung berichtet wird. Als Pelze in Verruf gerieten, schwammen der Familie sprichwörtlich alle Felle weg. Die leichte Verbitterung der Autorin darüber, die ich herauszulesen meine, kann ich durchaus nachvollziehen. Auch geht sie im Nach- und Vorwort durchaus kritisch mit dem Ausverkauf der Insel ins Gericht. Trotzdem ist und bleibt das Buch eine schöne, skurrile und auch erheiternde Sammlung von Anekdoten aus ihrem Leben und der Insel vor allem in den 60er/70er Jahren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sylt- Wandel einer Insel - von Gartenkobold - 21.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Das Cover mit dem typischen Bild der 70iger Jahre hat mich sofort angesprochen und als jahrelange Sylt Urlauberin, die seit Jahren immer wieder auf Sylt Urlaub macht, die aber auch ihre Augen nicht vor dem sich leider zum Negativen wandelnden Raubbau auf der Insel nicht verschließen kann, wollte ich diesen Roman unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin Susanne Matthiessen erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit auf Sylt, einem Sylt, das ganz anders war als heute. Die Einwohner hatten eine andere Mentalität, ein anderes Denken, es war eine ganz andere Welt, damals räumte man als Insulaner jedes Bett für die jährlich wachsende Zahl von Touristen, Sylt war damals ursprünglicher, natürlicher als heute, der Kommerz durch Stars, Sternchen und Politiker und vor allen Dingen Spekulanten war längst nicht so weit fortgeschritten wie es leider heute der Fall ist. Der Schreibstil des Romans passt zum Roman, spannend, packend, an manchen Stellen durchaus humorvoll schildert die Autorin Erlebnisse und auch die ein oder andere Anekdote aus ihrer Kindheit, unter anderem auch, dass sie als Baby von ihren Eltern an Urlaubsgäste ausgeliehen wurde, an und für sich völlig undenkbar. Der Leser fliegt nur so durch die Geschichten, schüttelt manchmal den Kopf, schmunzelt das Ein oder andere Mal, taucht ein in das Sylt der 70iger Jahre. Doch Susanne Matthiessen schlägt durchaus auch sehr kritische Töne an, über den Ausverkauf des wunderbaren Ökosystems, des Weltnaturerbes Wattenmeer, über die Problematik der Sylter, noch bezahlbaren Wohnraum auf Ihrer zu finden und das nicht nachvollziehbare Einsetzen von Diesellokomotiven auf der für die Deutsche Bahn rentabelsten Strecke. Ein Roman über die für mich schönste Insel Deutschlands, die langsam aber sicher ihren ursprünglichen, eigenwilligen Charme verliert und in einigen Bereichen leider auch schon verloren hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Kindheit auf Sylt - von MarionHH - 18.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen, gebürtige Sylterin, mit Job und Wohnsitz auf dem Festland, blickt zurück auf ihre Kindheit, die inmitten der "Goldenen Sylter Jahre" in den 70ern stattfand. Dies tut sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge, zuweilen sehr launig und humorvoll, aber immer wehmütig und mit liebevollem Blick auf die Menschen. Auslöser im Buch ist das im Prolog beschriebene traditionelle Biikebrennen auf der Insel, eines der letzten wirklich typisch friesischen Ereignisse, das die Einheimischen nicht unbedingt immer mit den Feriengästen teilen wollen. In teilweise recht skurrilen Situationen erinnert sich die Autorin an das Sylt vergangener Jahre, in denen die geschäftstüchtigen Sylter den Tourismus entdeckt und voll ausgeschöpft haben und in denen jede Menge Prominenz die Insel heimsuchte und eine Menge Geld dort ließ. Die Kinder waren weitgehend sich selber überlassen, stromerten, wenn sie nicht gerade in den jeweiligen Geschäften ihrer Eltern aushalfen oder Schule hatten, frei auf der Insel herum. Es gab noch dörfliche Gemeinschaft, und bei allem Geschäftssinn gab es doch einen großen Zusammenhalt unter den Einheimischen, auch wenn der Gast immer König war und in machen Ferienhäusern zur Familie gehörte. Die Autorin gibt tiefe Einblicke in ihr Familienleben, das sich, gemäß der Profession ihrer Eltern, weitgehend in deren Pelzgeschäft abspielte, welches sich in der Haupteinkaufsstraße in Westerland befand und in welchem sich die Reichen und Schönen die Klinke in die Hand gaben. Dies zeigt sich im Titel, und konsequenterweise sind auch die einzelnen Kapitel mit Pelzarten überschrieben. Diese haben dazu dann auch einen deutlichen Bezug, sprich ein Erlebnis, zur Kapitelüberschrift, geben aber darüber hinaus Einblicke in andere Familien oder das Inselleben allgemein. Auch wenn die Situationen vielleicht nicht eins zu eins so stattgefunden haben und genau dem Protagonisten zugeordnet werden können, so haben sich doch so ähnlich abgespielt und zeigen sehr anschaulich das Leben in dieser Zeit auf einer Insel, deren Mikrokosmos wie eine Flutwelle von Außenstehenden überspült, deren Gemeinschaftsleben von Gästen infiltriert und deren Insel von Zweitwohnungsbesitzern und Baulöwen okkupiert wurde. Demgemäß ist es auch ein sehr persönliches Buch der Autorin, die genau weiß, dass das Leben weitergehen muss und dass diese Zeiten nicht wiederkommen werden, die aber auch aufrütteln und den Blick auf die Dinge lenken will, die nicht optimal laufen, und die Menschen, Einheimische ebenso wie Zugereiste, Gäste und nicht zuletzt die Politik bitten will zu hinterfragen und nicht einfach nur um des Profits Willen den Ausverkauf der Insel vorantreiben lassen will. Mit diesem Buch will sie dem "alten" Sylt und seinen Menschen ein Denkmal setzen, und für sie ist es außerdem eine Art, Vergessenes in Erinnerung zu rufen und Vergangenes zu bewahren. Fazit: Schöne und teilweise humorvolle Darstellung mit Einblicken in das Inselleben, das so allerdings längst der Vergangenheit angehört. Dass die Autorin ihrer Heimat sehr verbunden ist, merkt man mit jeder Zeile. Es las sich sehr gut und war unterhaltsam, allerdings war mir phasenweise zu detailliert von Pelzhandel die Rede und gegen Ende überwiegt dann auch sehr der erhobene ökologische Zeigefinger. Ich mochte sehr die lustigen Situationen, die liebevolle Beschreibung der Menschen, ihre schlitzohrige Geschäftstüchtigkeit, ihren Fleiß und ihren Zusammenhalt. Insofern eine absolut lohnenswerte Lektüre.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sylt wie es zu dem geworden ist was es ist - von Leserin - 16.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Sonne, Freiheit, Champagner: In den Siebzigerjahren lassen Stars, Politiker und Industriegrößen des Wirtschaftswunderlands, aber auch viele andere Inselurlauber, den Alltag am Strand hinter sich - und findige Sylter Unternehmer legen den Grundstein zu sagenhaftem Reichtum. Für Susanne Matthiessen ist das Sylt ihrer Kindheit ein faszinierender, aber auch gefährlicher Abenteuerspielplatz, bevölkert von außergewöhnlichen Menschen, in vielem typisch für diese Zeit. Von all diesen Begegnungen, aber auch dem schmerzhaften Verlust der Heimat erzählt die Autorin mit großer Leichtigkeit, scharfem Blick und Humor. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen von Deutschlands beliebtester Ferieninsel: Sylt. Die Bundesrepublik gespiegelt auf einer kleinen Insel. (Klappentext) Das Cover zieht den Leser gleich zurück in die 70er Jahre und im Roman geht es gleich weiter. Es wird aufgezeigt wie sich Sylt und vor allem die Bewohner verändert haben um zu einem Ort der Reichen zu werden. Es wird die Kindheit zur damaligen Zeit genau aufgezeigt und wie das Familienleben - fast aller Insulaner - einem Wandel unterzogen war. Es ist ein Erlebnisbericht der Autorin die auf Sylt ihre Kindheit verbracht hat. Ich habe oft schmunzeln müssen über die kleinen Anekdoten und Geschichtchen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kindheit auf der Insel - von begine - 15.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Der Roman "Ozelot und Friesennerz" ist eine Kindheitserinnerung der Autorin Susanne Matthiessen und eine Hommage an Sclt. Sie erzählt aus dem Alltag der Insulaner. Gleichzeitig erfahren wir von der Veränderung der Insel. Inzwischen gibt es zu viel Nocelhotels. Es gibt einen Niedergang der Kultur. Die Heimat verändert sich stetig. Die Autorin berichtet mit Ernst und Witz. Ihr Vater und schon ihr Großvater waren Kürschner, dieser Beruf leidet auch. Aber die tollen Mäntel sehe ich bildhaft vor mir. Nebenbei wrden die Zimmer im Sommer vermietet, die Eltern hatten wenig Zeit für die Kinder. So geht es aber allen Familien auf allen Inseln. Allerdings scheint es doch eine gute Kindheit gewesen sein. Das Buch hat mich gut unterhalten.
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