Inhalt:
Ein schwedischer Galerist hat einen unehelichen Sohn und dieser ist auch noch schwarz. Daher entschließt er sich, seinen Sohn einfach in der Nähe eines Massai Dorfes auszusetzen da gehört er ja schließlich hin. Doch leider fressen ihn die Löwen nicht, sondern er wird herzlich im Dorf aufgenommen und kehrt nach Schweden zurück mit Massai-Papa Ole im Schlepptau
Meinung:
Shenja Lacher hat eine angenehme Stimme und liest die Geschichte perfekt. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass er sich auch ein paar Schmunzler verkneifen musste, was noch sympathischer war. Die Geschichte greift viele Themen auf, unter anderem: Rassismus, Nationalitätsunterschiede, Scheinehe und Kunstdiebstahl. Ein bunter Mix über mehrere Kontinente und Epochen. Die Charaktere sind dabei höchst sympathisch und auch unsympathisch, passen dabei allerdings perfekt in ihr Rollenbild ohne konstruiert zu erscheinen und regen auch zum Denken über unsere Welt und den Umgang mit anderen Kulturen und Sichtweisen an. Die humoristische Art von Jonas Jonasson, mit brisanten Themen so spielend umzugehen, ist höchst angenehm und macht Lust auf mehr.
Cover:
Das Cover passt nicht wirklich zur Geschichte, aber zu den anderen Büchern vom Autor.
Fazit:
Ein unterhaltsames Buch über persönliche Rache und den Umgang mit (un)liebsamen Menschen. Die Geschichte wurde perfekt gelesen von Shenja Lacher und daher gibt es volle 5 Sterne wenn ich es allerdings hätte lesen sollen, wäre es mir stellenweise zu lang erschienen und ich hätte nur 4 Sterne vergeben.