Das Märchen erzählt das Schicksal der größten Kaiserin von Japan sowie eines mächtigen Schwertes. Der Autor Jay Kay nimmt den Leser mit dieser Geschichte mit auf eine fantastische Reise ins alte Japan.
Das Cover passt mit den Kirschblüten und der japanischen Architektur hervorragend zur Geschichte. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei jeder Abschnitt schon ein kleines Märchen für sich darstellt. Jeder Abschnitt besteht aus jeweils vier Kapiteln, dies mit aussagekräftigen Überschriften versehen sind. Die Begriffserklärung am Ende des Märchens ist hilfreich, aber für das Verständnis der Geschichte nicht unbedingt notwendig - selbst, wenn man auf dem Gebiet der japanischen Mythologie ein Neuling ist.
Der Schreibstil des Autors reißt den Leser mit, und lässt ihn ins Reich der Geister und mythischen Erzählungen eintauchen. Man mag den Dachs verstehen, wenn er sich gegen die weitere Rodung des Waldes stellen will - sympathisch wird er allerdings nicht. Zusammen mit dem schlauen Fuchs, dem Nordwind und dem Webermädchen bildet der mürrische Waldbewohner den Kern der Protagonisten. In den bildhaften Beschreibungen findet man den Zauber und die Spannung dieser Geschichte.
Das düstere Gedicht "Das Licht" bildet noch eine Zugabe zum Märchen. Beides ist unterhaltsam und lesenswert, und nicht nur für Märchenliebhaber geeignet.