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Produktbild: Blue Skies | T. C. Boyle
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Blue Skies

Roman

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Was passiert, wenn die Natur zurückbeißt? - Der neue Roman von T. C. Boyle

Der Countdown zur Apokalypse läuft: Kalifornien geht in Flammen auf, Überschwemmungen bedrohen Florida. "Der Planet stirbt, siehst du das nicht?", wirft Cooper seiner Mutter vor, die ihre Küche gehorsam auf frittierte Heuschrecken umstellt. Heftige Diskussionen gibt es auch mit Schwester Cat. Sie hat sich als Haustier einen Tigerpython namens Willie angeschafft, die sie sich wie ein glitzerndes Juwel um die Schultern hängt. Die Frage nach dem Verhältnis zur Umwelt geht wie ein Riss durch die Familie, bis eines Nachts Willie aus dem Terrarium verschwindet. Mit "Blue Skies" hat T. C. Boyle den ultimativen Roman über den Alltag in unseren Zeiten geschrieben. Unheimlich, witzig und prophetisch.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. Mai 2023
Sprache
deutsch
Untertitel
Roman. Originaltitel: Blue Skies.
Seitenanzahl
400
Dateigröße
2,47 MB
Autor/Autorin
T. C. Boyle
Übersetzung
Dirk van Gunsteren
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
englisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783446278110

Portrait

T. C. Boyle

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N. Y. , geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Bis 2012 lehrte er Creative Writing an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt »Sind wir nicht Menschen« (Stories, 2020), »Sprich mit mir« (Roman, 2021),»Blue Skies« (Roman, 2023) sowie »I Walk Between the Raindrops« (Stories, 2024).

Pressestimmen

T. C. Boyle spricht, wie er schreibt. Er kann brillant erzählen, detailreich, mit grandiosen Sprachbildern Jürgen Schmieder, Süddeutsche Zeitung, 01. 07. 23

Ein Roman, der den Kopf fordert, zum Denken anregt, aber dabei auch sehr komödiantisch erzählt ist. [ ] Für alle, die sich davon überzeugen wollen, dass man auch unterhaltsame und witzige Bücher über den Klimawandel schreiben kann. Denis Scheck, WDR3 Mosaik, 18. 06. 23

Und in seinen Spott mischt sich diesmal mehr als jemals zuvor Verzweiflung, und zwar über das Versagen des einzigen Antidots gegen die Weltvergiftung, an das Boyles Figuren stets geglaubt haben: die Liebe. Wie sich Cat und Ottilie aufeinander beziehen, das ist unbedingt lesenswert, und wie Cooper sich dabei ungewollt als Katalysator erweist, auch. Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. 05. 23

Unfassbar komisch beschreibt T. C. Boyle, wie seine Figuren in unserer Gegenwart um ihre Leben und ums Überleben kämpfen - und sich an den Gedanken des Weltuntergangs gewöhnen müssen. Das Lachen bleibt einem dabei gelegentlich im Halse stecken. Severine Naeve, NDR Kultur, 15. 05. 23

, Blue Skies` ist keine herkömmliche Dystopie, vielmehr eine Familiengeschichte im Stil von Jonathan Franzen. Boyle erzählt von gewöhnlichen Leuten, deren gewöhnliches Leben ganz beiläufig apokalyptische Züge annimmt. Arno Frank, Der Spiegel, 13. 05. 23

Die Pointe dieses Buches ist, das es solche Diskussionen wie - Gibt es Klimawandel oder nicht, ist er Mensch gemacht oder nicht - einfach auslässt. Der ist da. Und jetzt müssen die Menschen damit umgehen. Das ist jenseits von Politik, das ist Realität auf der Ebene des Buches. Und damit muss man sich auseinandersetzen. Das finde ich literarisch sehr raffiniert. Thomas Böhm (RBB) in den ARD Tagesthemen, 11. 06. 23

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Von Gisel am 15.08.2023

Spannend, humorvoll, regt zum Nachdenken an

Die Apokalypse kündigt sich an: Während Kalifornien unter der Dürre stöhnt und immer wieder Brände die Natur bedrohen, wird Florida von Überschwemmungen heimgesucht. Ottilie nimmt die Vorschläge ihres Sohnes auf, der seit Jahren davor warnt, dass der Planet stirbt, sie stellt ihre Ernährung um und nimmt Insekten in ihren Speiseplan auf. Ihre Tochter Cat hingegen kümmert sich kaum um die Veränderungen in der Natur, sie hat sich als Haustier einen Tigerpython zugelegt, den sie sich gerne um die Schultern legt. Doch sehr bald verschwindet die Schlange aus dem Terrarium. Es ist eine schleichende Veränderung, die man auch gerne mal ignorieren kann, wie es im Wesentlichen Cat macht. Sie bleibt in ihrem Haus wohnen, auch wenn der Regen so zugenommen hat, dass viele Häuser unbewohnbar werden und das Auto nicht mehr nahe am Haus geparkt werden kann. Doch die Warnzeichen mehren sich, auch wenn das Leben weiter geht. Das war für mich sehr eindrücklich, aber auch erschreckend, wie die Veränderungen erscheinen und dann im Alltag integriert werden. So sehr sich die Charaktere auch bemühen, auf die Veränderungen zu reagieren oder sie zu ignorieren, und auch wenn ich mit dem Schicksal der Figuren mitgefiebert habe, so richtig sympathisch waren sie mir nicht. Aber das sollten sie auch sicher nicht sein, es geht um das Thema Klimaveränderung, und das hat der Autor T.C. Boyle äußerst wirksam umgesetzt. Ich habe den Roman verschlungen, der Schreibstil ist auch äußerst gut lesbar. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, das Thema ist gut aufgegriffen und umgesetzt ohne zu moralisieren. Diese Geschichte ist humorvoll und gleichzeitig spannend geschrieben und gibt dem Thema Klimaveränderung einen würdigen Rahmen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
Von tk am 13.08.2023

Wenn die Natur zurückschlägt

Eine zusammenhängende Meinung zu diesem Buch zu fassen ist mir sehr schwer gefallen, da es sich für mich ziemlich deutlich in zwei parallele Ebenen aufgeteilt hat. Die Beschreibung der erschreckend nahen, bedrohlich realistischen Welt, in der Natur und Klima zurückschlagen, fand ich sehr spannend, und in ihrer Wirkung auf die Menschen in den verschiedendsten Situationen sehr eindringlich und verstörend beschrieben. Die Atmosphäre, in der Hitze, Trockenheit, Feuer und Wasser zu eigenen Charakteren werden, ist wirklich stark und beeindruckend. Die Handlung, die den menschlichen Figuren folgt, ist für mich demgegenüber ziemlich abgefallen. Die Handlung an sich war durchaus spannend, aber ich konnte mich einfach mit keiner der Figuren identifizieren, da sie entweder einfach recht blass oder aber aktiv unsympathisch waren. Dadurch hat mir das emotionale Interesse an ihren Erlebnissen gefehlt. Vielleicht ist aber auch genau das Ziel dieses Buches - dass sich Lesende auf Seiten der Natur, des Planeten wiederfinden, der die Menschen am besten loswerden sollte.
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