Mit der Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zum 1. Januar 1990 wurden bis dahin gemeinnützige Wohnungsunternehmen in die freie Marktwirtschaft entlassen und bewegen sich nun in einem kontinuierlich schmaler werdenden Korridor zwischen wirtschaftlicher Verantwortung und sozialer Verpflichtung. Dieser tiefgreifende Strukturwandel erfordert eine konsequente und systematische Unternehmensentwicklung unter Einsatz betriebswirtschaftlicher Managementtechniken und -instrumente.
Martin E. Schwarz entwickelt das in der betriebswirtschaftlichen Planungslehre eingesetzte Instrumentarium des strategischen Managements vor dem Hintergrund der besonderen Branchensituation wohnungswirtschaftlicher Nonprofit-Organisationen weiter zum intermediären Immobilienmanagement - Intermediate Real Estate Management (IREM). Anschließend unterzieht er dieses einer kritischen Anwendungsprüfung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitende Bemerkungen. - I. Wohnungswirtschaftliche Nonprofit-Organisationen als Handlungsobjekt des strategischen Managements Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen. - II. Ehemals gemeinnützige Wohnungsunternehmen im Wandel der Qualifikationserfordernisse: Gegenstand und Problemfelder des traditionellen Führungsverständnisses am Beispiel des Hauptgeschäftsfeldes Bestandsbewirtschaftung. - III. Immobilienwirtschaftliche Managementkonzepte jenseits des intermediären Bereichs als Orientierungs- und Handlungsmuster für wohnungswirtschaftliche Nonprofit Organisationen? oder: Von der Notwendigkeit eines intermediären strategischen Managements. - IV. Skizzierung eines strategischen Managementkonzepts für wohnungswirtschaftliche Nonprofit-Organisationen Grundzüge und Leitideen eines intermediären Immobilienmanagements. - V. Portfoliomanagement als Normstrategie für wohnungswirtschaftliche Nonprofit-Organisationen: Ansätze und Implementierungsversuche eines strategischen Managements im Hauptgeschäftsfeld Bestandsbewirtschaftung. - Abschließende und zusammenfassende Bemerkungen.