Sommerwind in der Toskana hat 396 Seiten und ist ein absoluter Wohlfühlroman.
Nach dem Tod ihres Onkels erbt Laura sein Haus in der Toskana. Da hat sie ihre Kindheit verbracht und viele ihrer Sommerferien. Aber da wohnen will sie nicht, deshalb ist ihr Plan, es so schnell wie möglich zu verkaufen. Sie fährt nach Italien, in der Hoffnung, dass sie Glück hat und sich schnell ein Käufer findet. Sie hat auch Glück, ein wohlhabender Winzer ist sehr interessiert. Es könnte schnell über die Bühne gehen, aber vor Ort begegnet Laura ihrem Jugendfreund Luca. Er ist immer noch im Ort, wohnt da, möchte auch bald seinen Traum leben und Agroturismo betreiben. Wird er es schaffen, dass Laura die Schönheit der Toskana neu entdeckt und auch eventuell sogar ihr Herz erobern? Wird es ein Happy End geben oder trennen sich ihre Wege wieder?
Das Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte, mich hat es optisch sofort angesprochen und neugierig gemacht. Der Klappentext klingt interessant und die Vorfreude war gross, bevor ich zu diesem Buch gegriffen habe. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, locker und flüssig. Sie hat einen bildhaften Erzählstil,was mir persönlich sehr gefallen hat. Die Leseabschnitte sind nicht zu lang, man ist durchgehend in der Geschichte drin und fiebert mit den Protagonisten mit. Die Hauptcharaktere wirken auf mich lebensecht, sympathisch und authentisch. Die Geschichte war für mich mitreißend und spannend zugleich.
Laura und Luca begegnen sich nach einiger Zeit wieder, sie sind erwachsen geworden, haben Vorstellungen und Ziele in ihrem Leben. Beim leckeren Essen und Spaziergängen kommen sie sich wieder näher, ihre Gespräche werden tiefgründiger, beide möchten aus ihrem Leben noch was machen. Wird es Luca am Ende gelingen Laura zu überzeugen und auch ihr Herz erobern?
Das Ende ist offen gehalten, ich habe rs mir etwas anders vorgestellt, nichts desto trotz, auf jeden Fall versöhnlich, vielleicht wird es auch ein Fortsetzung geben. Ich würde mich freuen.
Vergebe für dieses Buch 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.