Die Journalistin Mira bereist Italien, um über die dortige Restaurantszene und Weingüter vor Ort zu recherchieren und darüber in verschiedene Medien zu berichten. Sie trifft zufällig auf eine ehemalige TV-Größe, die beiden finden gemeinsam einen herrenlosen Hund. Als sie ihn der Besitzerin zurückbringen wollen, finden sie diese tot in ihrem Haus auf. Die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf und die beiden ermitteln unter dem Radar, zum Ärger der Profis. Fast nebenbei besuchen sie viele unterschiedliche Restaurants, die Köstlichkeiten werden sehr detailliert beschrieben.
Die Autorin schafft mit ihrem Schreibstil eine typisch italienische Atmosphäre, man ist quasi hautnah dabei. Das Geschehen plätschert gemütlich vor sich hin, die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, was teilweise doch etwas anstrengend war, weil man gerne schneller zu der jeweiligen Ergebnissen gekommen wäre. Drei wechselnde Perspektiven sorgen für Abwechslung. Die Reise durch die Umgebung ist wie eine Sightseeing-Tour. Wer ruhige Krimis mag, sollte sich diesem hier nicht entgehen lassen.