
Robotische Assistenzsysteme gelten als Antwort auf Herausforderungen der Pflege, sind in der Praxis jedoch kaum etabliert. Christoph Ohneberg legt dar, wie solche Systeme im akutstationären Setting entwickelt, eingeführt und genutzt werden. Auf Grundlage der Akteur-Netzwerk-Theorie, qualitativer Interviews und Beobachtungen analysiert er soziale, technische und organisatorische Aushandlungsprozesse rund um den Einsatz eines Assistenzroboters. Im Fokus stehen Perspektiven von Patient*innen und Pflegefachpersonen sowie Fragen von Akzeptanz, Care und Handlungsfähigkeit, die zeigen, warum technischer Nutzen nur im Zusammenspiel mit Erfahrungen, Emotionen und institutionellen Strukturen entsteht.
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