
Diese Texte atmen Waldluft, Einsamkeit und die rohe Schönheit zufälliger Begegnungen. Mia Graf erzählt von Männern, die sich selbst im Spiegel der Natur neu entdecken und deren Begehren nicht geplant, sondern gefunden wird. Die Sprache ist ruhig, körpernah und von intensiver Präsenz getragen.
In der Titelgeschichte wird ein alltäglicher Spaziergang zum Wendepunkt, als ein unerwarteter Blickkontakt eine Kette unausweichlicher Nähe auslöst. Angst und Verlangen liegen dabei beunruhigend dicht beieinander.
Der literarisch verdichtete Auszug verwandelt explizite Handlung in eine sinnliche Choreografie aus Atem, Berührung und Hingabe an den Moment.
Ein leiser, eindringlicher Abschluss über Lust, die nicht fragt, sondern bleibt.
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