
Respektlos, absurd und hinreißend komisch: Die Jugendwerke der jungen Jane Austen, geschrieben zwischen ihrem zwölften und achtzehnten Lebensjahr. Mit "Liebe und Freundschaft", der parteiischen "Geschichte Englands", "Lesley Castle" und vielen kleinen Parodien. In der modernen Neuübersetzung von Anne Maifeld.
Mit zwölf Jahren schrieb Jane Austen ihre ersten Geschichten, zur Unterhaltung ihrer Familie im Pfarrhaus von Steventon. Später trug sie sie sorgfältig in drei Notizbücher ein, die sie mit gespielter Feierlichkeit "Volume the First", "Volume the Second" und "Volume the Third" nannte. Was darin steht, ist respektlos, absurd und oft zum Lachen komisch. Die Texte sind die Werkstatt, in der sich die spätere Autorin von "Stolz und Vorurteil" ihren Blick für menschliche Schwächen erschrieb.
Liebe und Freundschaft ist ein Briefroman, in dem die Heldinnen bei jeder Gelegenheit in Ohnmacht fallen und die Empfindsamkeit so lange übertrieben wird, bis sie sich selbst ad absurdum führt.
Die Geschichte Englands stammt nach eigener Aussage von "einer parteiischen, voreingenommenen und unwissenden Historikerin". Ihr einziger Zweck ist es, Maria Stuart reinzuwaschen und Königin Elisabeth zu schmähen.
Lesley Castle und Eine Sammlung von Briefen spielen mit dem Briefroman, wie ihn Austens Zeit liebte. Es geht um eine Köchin aus Leidenschaft, um eine eitle Stiefmutter und um eine junge Dame, die eine Fremde gnadenlos aushorcht.
Dazu kommen:
Die neue deutsche Fassung wurde für diese Ausgabe noch einmal sorgfältig am englischen Original überprüft und sprachlich überarbeitet. Wortspiele, Verse und Lieder sind gereimt nachgedichtet, sodass der Witz der jungen Austen auch auf Deutsch nicht verloren geht.
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