Die gesicherte Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für Stabilität und Entwicklung in Gesellschaften. Weltweit werden viele Staaten dieser Aufgabe jedoch nicht gerecht.
Während ein Sechstel der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, besteht in vielen Ländern trotz Versorgungssicherheit ein großer Reformbedarf an Systemen und Strukturen. Nur effizientes Management, das sich an ökonomischen und ökologischen Grundsätzen orientiert und zugleich sozial gerecht ist, kann die Versorgung mit Trinkwasser nachhaltig sicherstellen.
In Wissenschaft und Praxis werden derzeit Fragen zur institutionellen Reform, zur Effizienzsteigerung durch Prozessoptimierung und zur Tarifgestaltung diskutiert. Verbraucher interessieren sich vor allem für Wasserpreise. Internationale Preisvergleiche müssen jedoch die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Leistungsunterschiede berücksichtigen.
Angesichts des vielerorts großen Reformbedarfs in der Wasserwirtschaft lohnt es sich, den Blick auf die Situation weltweit zu richten. Diese Studie vergleicht daher die Trinkwasserversor-gung in Deutschland mit der in anderen Ländern Europas und der Welt. Aus positiven wie negativen Erfahrungen werden Reformalternativen aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1;Der Autor;4 2;Inhaltsverzeichnis;6 3;Abbildungsverzeichnis;10 4;Tabellenverzeichnis;12 5;Abkürzungsverzeichnis;14 6;1. Einleitung;16 7;2. Versorgungssituation und Versorgungssysteme;17 7.1;2.1. Einleitung;17 7.2;2.2. Demographische Entwicklungen;17 7.3;2.3. Versorgungssituation;21 7.3.1;2.3.1. Grundversorgung mit Trinkwasser;21 7.3.2;2.3.2. Wassernutzung;25 7.3.3;2.3.3. Trinkwasserverbrauch im Haushalt;30 7.4;2.4. Qualität der Versorgung;34 7.4.1;2.4.1. Art der Versorgungssysteme und Versorgungssicherheit;34 7.4.2;2.4.2. Zustand der Versorgungssysteme;37 7.4.3;2.4.3. Qualität des Trinkwassers;39 7.5;2.5. Entwicklungsziele für die Trinkwasserversorgung;41 8;3. Rahmenbedingungen für die Wasserwirtschaft;45 8.1;3.1. Einleitung;45 8.2;3.2. Institutionelle Rahmenbedingungen;45 8.3;3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen;46 8.4;3.4. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen;47 8.5;3.5. Politische Rahmenbedingungen;48 9;4. Wasserwirtschaftliche Strukturen;49 9.1;4.1. Einleitung;49 9.2;4.2. Strukturen in den Ländern;49 9.2.1;4.2.1. Industrieländer;49 9.2.2;4.2.2. Schwellen- und Entwicklungsländer;53 9.3;4.3. Öffentliche Strukturen;55 9.3.1;4.3.1. Öffentliche Versorgungsunternehmen;55 9.3.2;4.3.2. Vor- und Nachteile öffentlicher Strukturen;58 9.4;4.4. Beteiligung der Privatwirtschaft;60 9.4.1;4.4.1. Modelle zur Beteiligung der Privatwirtschaft;60 9.4.2;4.4.2. Vor- und Nachteile privatwirtschaftlicher Strukturen;66 9.4.3;4.4.3. Multinationale Wasserkonzerne;67 9.5;4.5. Strukturelle Entwicklungen;72 9.5.1;4.5.1. Entwicklung privatwirtschaftlicher Strukturen;72 9.5.2;4.5.2. Entwicklung öffentlicher Strukturen;76 10;5. Trinkwasserpreise;81 10.1;5.1. Einleitung;81 10.2;5.2. Preisbildung;81 10.2.1;5.2.1. Kostendeckung;81 10.2.2;5.2.2. Staatliche Subventionen;83 10.2.3;5.2.3. Überschussabschöpfung;83 10.2.4;5.2.4. Steuern und Abgaben;83 10.2.5;5.2.5. Weitere Einflussfaktoren;84 10.3;5.3. Preissysteme;84 10.3.1;5.3.1. Festpreise;86 10.3.2;5.3.2. Mengentarife;87 10.3.3;5.3.3. Zweiteilige Preissy
steme;90 10.3.4;5.3.4. Kostenlose Wasserversorgung;91 10.3.5;5.3.5. Saisonale und geografische Faktoren;91 10.4;5.4. Internationale Preisvergleiche;94 10.4.1;5.4.1. Randbedingungen für Preisvergleiche;94 10.4.2;5.4.2. Preisvergleich von National Utilities Service (2003);97 10.4.3;5.4.3. Preisvergleich vom Umweltbundesamt (1998);99 10.4.4;5.4.4. Preisvergleich von WHO/UNICEF (2000);100 10.5;5.5. Preisentwicklungen;103 11;6. Zusammenfassung;109 12;Anhang;112 13;Literaturverzeichnis;127 14;Reihe Nachhaltigkeit;134