Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene absolvieren heute mehr als nur eine Ausbildung. Die vorliegende Studie untersucht - auf Basis aktueller Lebensverlaufsdaten des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung - Ausmaß, Strukturen und Ursachen von diesen Mehrfachausbildungen. Im Fokus stehen hierbei der zeitliche Ablauf, die berufliche Kontinuität sowie die unterschiedlichen Karrieremuster komplexer Ausbildungswege.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort. - Danksagung. - 1 Einleitung. - 1. 1 Problemstellung. - 1. 2 Die Aufnahme einer (weiteren) Ausbildung als rationale Entscheidung. - 1. 3 Aufbau und Gliederung. - 2 Das veränderte Bildungsverhalten in den 1980er und 1990er Jahren Diskussionen und empirischer Forschungsstand. - 2. 1 Die Diskussion um Qualifikationsbedarf und Qualifikationserwerb. - 2. 2 Von Globalbetrachtungen zu Individualverläufen Was lehrt uns die Diskussion? . - 2. 3 Empirischer Forschungsstand Globalaussagen und Teilaspekte. - 2. 4 Zusammenfassung Theoretischer Klärungsbedarf und empirische Lücken. - 3 Was sind Mehrfachausbildungen? Begriffliche Präzisierung und Operationalisierung. - 3. 1 Verläufe, Zustände und Übergänge. - 3. 2 Der Zustandsraum Beruflich qualifizierende Ausbildungen. - 3. 3 Übergänge zwischen Ausbildungen. - 3. 4 Merkmale von Ausbildungsverläufen und deren Operationalisierung. - Anhang zu Kapitel 3. - 4 Die Struktur der Mehrfachausbildungen der Geburtskohorten 1964 und 1971 Deskriptive Analysen. - 4. 1 Die Bildungs- und Ausbildungsbeteiligung. - 4. 2 Der berufsfachliche Zusammenhang von Erst- und Zweitausbildungen. - 4. 3 Das Qualifikationsniveau von Erst- und Zweitausbildung. - 4. 4 Die Lagerung der Zweitausbildung im Bildungs- und Erwerbsverlauf. - 4. 5 Verlaufstypen und Einflussfaktoren des Übergangs in die Zweitausbildung. - 4. 6 Zusammenfassung der Beschreibung von Mehrfachausbildungen. - Anhang zu Kapitel 4. - 5 Zwischenfazit. - 6 Alternative oder Sprungbrett ins Studium? Eine berufliche Ausbildung vor Studienbeginn. - 6. 1 Einleitung. - 6. 2 Drei (empirische) Perspektiven auf die Kombination von Lehre und Studium. - 6. 3 Der Entscheidungsprozess von Studienberechtigten. - 6. 4 Eine Simulation unterschiedlicher Konstellationen und Situationen. - 6. 5 Daten und Operationalisierung. -6. 6 Empirische Analysen. - 6. 7 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen. - Anhang zu Kapitel 6. - 7 Qualifikationserwerb zwischen Arbeitslosigkeit und Beschäftigung Eine Reaktion auf schlechte Chancen? . - 7. 1 Einleitung. - 7. 2 Forschungsergebnisse zum Übergang aus Arbeitslosigkeit mit Blick auf Aus- und Weiterbildungen. - 7. 3 Wiederbeschäftigungschance und Qualifikationserwerb. - 7. 4 Auswahl der Stichprobe und Operationalisierung. - 7. 5 Empirische Analysen. - 7. 6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen. - Anhang zu Kapitel 7. - 8 Männliche und weibliche Bildungskarrieren? Höherqualifizierungen von Bankfachleuten. - 8. 1 Einleitung. - 8. 2 Forschungsstand Ausbildungs- und Erwerbsverläufe von Männern und Frauen. - 8. 3 Nutzbringende (Höher-)Qualifizierungen für Männer und Frauen. - 8. 4 Die Auswahl der Untersuchungsgruppe. - 8. 5 Empirische Ergebnisse. - 8. 6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen. - 9 Mehrfachausbildungen in den 1980er und 1990er Jahren Ergebnisse, Synthese und Ausblick. - 9. 1 Das Phänomen Mehrfachausbildungen Ausbildungskarrieren und -collagen. - 9. 2 Kumulationen statt Kompensationen. - 9. 3 Differenzierte Ausbildungswege Sieht so die Zukunft der beruflichen Bildung aus? . - A1 Die demografische Entwicklung und die ökonomischen Rahmenbedingungen in den 1980er und 1990er Jahren. - A1. 1 Demografische Veränderungen. - A1. 2 Bildungs- und Ausbildungsbeteiligung. - A1. 3 Entwicklungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. - A1. 4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen. - A2 Die Datenbasis. - A2. 1 Das Projekt Ausbildungs- und Berufsverläufe der Geburtskohorten 1964 und 1971 in Westdeutschland . - A2. 2 Erhebung und Struktur der Daten. - A2. 3 Vergleich ausgewählter Randverteilungen der Lebensverlaufsstudie mit denen des Mikrozensus 1996. - A3 Ereignisanalysen. -A3. 1 Ereignisse und Verweildauern. - A3. 2 Die Hazardrate für diskret verteilte Verweildauern. - A3. 3 Mehrere Folgezustände.