Kommissarin Stappenbek hat sich überreden lassen, das Treffen mit ihrer früheren Jugendgruppe auf Amrum zu organisieren, wo man zuletzt im Herbst 1998 gemeinsam war. So richtig sympathisch fand Nicole die Leute schon damals nicht, trotzdem ist sie neugierig, was aus ihnen geworden ist. Doch mit der Wiedersehensfreude ist es schlagartig vorbei, als der »schöne Alex« äußerst unschön und tot über der Toilette des früheren Jugendheimes hängt. Nicole beordert sofort ihren Kollegen Thies Detlefsen auf die Insel, der zur Unterstützung halb Fredenbüll mitbringt. Als noch ein weiterer Teilnehmer verschwindet, geht die Angst um auf der Insel. Alle Spuren weisen in die Vergangenheit, in den Herbst vor fast 27 Jahren. Nicole beschleicht eine böse Ahnung ...
Wer Humor und Spannung fein vermengt liebt, ist bei Krischan Koch immer genau richtig.
Auch in diesem Buch konnte ich mir das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen.
Ein bisschen skurril geht es natürlich auch wieder zu. Sonst wäre es kein Buch von Krischan Koch.
Mir sind im Laufe der Jahre viele der Figuren sehr ans Herz gewachsen und auch wenn wir dieses Mal auf Amrum landen, ist es immer wieder wie ein Heimkommen.
Ich hatte großartige Lesestunden und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man nehme am besten ein freies und sonniges Wochenende und schon kann der Lesespaß losgehen.
Wer das Leben und die Geschichten in Büchern ernst und voller Tragik erleben möchte, sollte das Buch besser nicht zur Hand nehmen.
Ich persönlich finde, das Leben ist ernst genug, ich mag gern lachen.
Und genau das konnte ich auch hier wieder. Dennoch kam die Spannung natürlich nicht zu kurz.
Von mir gibt es klare Leseempfehlung und damit natürlich fünf Sterne.
In diesem Sinne, ihr lieben Leser: auf nach Amrum, lasst euch verwirren oder löst die Fäden selber.