»Neben einer umfassenden Kulturgeschichte der Kybernetik liefert Nosthoff auch eine fundierte Kritik eben dieser. Warum das von drängender Bedeutung ist, zeigt vor allem der fulminante Schluss des Buches: Nosthoff stellt fest, dass wir uns mitten in einer autoritären Wende der Kybernetik befinden. « Nina Scholz, Deutschlandfunk Kultur
»Anspruchsvoll, aber lohnend. « Erhard Schütz, der Freitag
»[Ein] ebenso detail- wie umfangreiches Werk. . . . [U]nbedingt lesenswert. « Hannah Schmidt-Ott, Frankfurter Allgemeine Zeitung
» Kybernetik und Kritik bietet eine ebenso lehrreiche wie materialgesättigte Genealogie kybernetischen Denkens und legt überzeugend offen, wie tief Letzteres in gegenwärtige Diskurse der Steuerung, Optimierung und datenbasierten Regulation eingelassen ist. « Frederik R. Heinz, Soziopolis
»Nosthoffs Buch ist ein prägnantes Referat der frühen wie späten Kybernetik, der zeitgenössischen Kritik an der Kybernetik und der aktuellen Gegenwart der Kybernetik in einem Zeitalter der Überwachung. « Dirk Baecker, Soziopolis
»Nosthoff [sichtet] in beeindruckender Ausführlichkeit Material, von der Geburtsstunde der Kybernetik bis hin zu aktuellen neokybernetischen Regierungsmodellen, um zu zeigen, wie neoliberale[r] Geist und kybernetische . . . Kontrolllogik . . . in unterschiedlichen kybernetischen Dispositiven ineinandergreifen. « Sandra Sieron, Soziopolis
»[E]in . . . zentrale[r] Beitrag zur Selbstverständigung über die Merkmale und Machtressourcen der sich digitalisierenden Gesellschaften. « Jeanette Hofmann, Soziopolis
»Nosthoff beschreibt dicht auf über 600 Seiten die Geschichte der Kybernetik, von Techno-Utopien und einer Gesellschaftswissenschaft, in der soziale Prozesse, die Wirtschaft, aber eben auch die Technologie aufeinander einwirken. « Robert Misik, Falter
»Ein brillantes Buch das unentbehrlich ist, um die Verknüpfung von KI und Politik zu verstehen. « Gert Scobel, Philosophie Magazin
»Die Kybernetik bringt Mitte des 20. Jahrhunderts als Universalwissenschaft der Kommunikation und Kontrolle Blaupausen für Konzepte hervor, die heute wieder an Relevanz gewinnen. Anna-Verena Nosthoff, . . . zeichnet nun . . . die Geschichte dieser schillernden Denkschule nach. « Fabian Ebeling, taz. die tageszeitung
»Der Durchdringungsgrad neuer Technologien ist ein mögliches Einfallstor für gesellschaftliche kybernetische Kontrolle. . . . Nosthoffs Arbeit ist ein Merkzettel für die Wachsamkeit gegenüber solchen Entwicklungen. « Zeitschrift für Medienwissenschaft
»Anna-Verena Nosthoff . . . macht die . . . Kybernetik für eine Analyse der Gegenwart fruchtbar. . . . Durch die intellektuelle Wiederbelebung einer bereits totgesagten historischen Formation gelingt es Nosthoff, Kontinuitäten zwischen den Logiken der digitalen Plattformökonomie und dem militärisch-industriellen Komplex der 1950er Jahre aufzuzeigen, auch weil sie das historische Potential der Kybernetik-Kritik birgt, in deren Tradition sie sich selbst einschreibt. « Florian Hannig, zeitgeschichte-online. de
»Philosophische Aufklärung für das 21. Jahrhundert . . . [E]in echter Augenöffner für unsere Gegenwart. « Wolfram Eilenberger, Deutschlandfunk Kultur