Das Rheinland 1919. Thora und Hannes, Geschwister, entstammen einer Fabrikantenfamilie und stehen seich sehr nahe. Es ist die Zeit von Krieg Revolution und Besatzung. Thora beginnt ein Schauspielstudium in Düsseldorf. Hannes will eigentlich Architektur studieren ist aber nach seiner Frontrückkehr orientierungslos. Und dann wird Hannes verhaftet, wegen Mordverdachts, schweigt aber. Thora findet im Zimmer ihres Bruders einen Band von Eichendorff wo die Worte Adeler und Vulkan markiert sind Und bei ihrer Suche erfährt sie von seinem geheimen Leben. Sie weiß, dass sie mit allem was möglich ist darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu holen.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch bin ich gut in die Geschichte hineingekommen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier in Thora, die von ihren Eltern durch die belgische Besatzung getrennt, in Düsseldorf die Schauspielschule besucht. Die Freude, dass der Bruder den Krieg überlebt hat, ist groß, doch dann wird er verhaftet, weil es in dem Haus, aus dem er kommt, einen Mord gegeben hat. Und er kannte das Opfer. Doch warum verteidigt sich Hannes nicht? Warun schweigt er beharrlich? Und Thora erfährt etwas über ihren Bruder, was ich schon vermutet hate. Es darf nicht an die Öffentlichkeit kommen und so tut Thora alles, um den wahren Mörder zu finden. Denn nur so kann sie ihren Bruder retten. Wird es ihr gelingen? Der geneigte Leser wird das erfahren. Das Buch ist spannend geschrieben. Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir und vier Sterne.