Es ist unglaublich, aber Das kleine Landhotel in Portugal ist schon der 13. Band meiner Lieblingsreihe. Und die Autorin hat mich im Nu mit der Liebesgeschichte um Felipe und Rebecca verzaubert.
Um was es geht:
Rebecca reist mit gebrochenem Herzen von England nach Portugal, wo sie für fünf Monate als Pilateslehrerin und Mädchen für alles im idyllischen Landhotel Quinta da Mar für die Familie Rebelo arbeiten wird. Sie hofft, all ihren Kummer zu vergessen, den sie wegen Will erlitten hat und Felipe, der Sohn der Rebelos, wickelt sie mit seinem Charme rasch ein. Die beiden haben Spaß und genießen ihre Zeit. Wird Rebeccas Herz unter der Sonne Portugals heilen?
Die Umsetzung:
Das ansprechende Setting und die kulinarischen Highlights schenken mir das Gefühl, mich in Portugal zu befinden. Am liebsten möchte ich mich an den Herd stellen und alles nachkochen, was Rebecca neu kennenlernt. Dabei ist sie mutig und traut sich an Gerichte heran, die sie bisher abgelehnt hat. Die Sonne wärmt meine Haut und sanfte Wellen umspielen meine Füße im Sand. Fernweh ist hier garantiert.
Figuren zum Verlieben:
Die Charaktere sind feinsinnig, bestens ausgewählt und nuanciert abgestimmt. Im Zusammenspiel erinnert mich die Familie Rebelo, gemeinsam mit Rebecca, an ein perfekt organisiertes Orchester. Misstöne gibt es auch, aber immer wieder finden sie in den Takt, weil der Zusammenhalt das Wichtigste für sie ist. Die gelegentlichen Zankereien der Teenager Cristina und Katerina lassen mich lachen. Alles ist nahbar geschrieben und mir bleibt null verborgen.
So glaubwürdig erzählt:
Rebecca ist zielstrebig, gewinnorientiert und weiß so gar nichts aus ihrem Typ zu machen. Zum Glück nimmt das eine wunderbare Wendung in der Geschichte. Ich mag sie vom ersten Moment an und genieße ihre authentische Entfaltung. Felipe ist ein großer Charmeur, der andere gerne blendet und nicht hinter seine Fassade schauen lässt. Ihn schließe ich ebenso fix ins Herz. Seine Aufopferung für seine Familie kennt keine Grenzen und seine Entwicklung setzt etwas später ein, aber nicht weniger effektiv. Die zwei harmonieren großartig. Logischerweise läuft nicht alles rund und so müssen beide ihren Weg finden und Herzschmerz aushalten. Ich erfahre dabei alles aus Sicht der 3. Person, was prima passt.
Mein Fazit:
Das kleine Landhotel in Portugal ist eine herzerwärmende Liebesgeschichte unter der Sonne Portugals. Setting und Charaktere sind liebenswert ausgearbeitet und mich nehmen alle Figuren augenblicklich für sich ein. Meine Lust, die portugiesischen Gerichte nachzukochen, die Rebecca kennenlernt, ist total ausgeprägt. Ich liebe es, wenn meine Sinne derart angesprochen werden. Felipe und Rebecca sitzen fest in meinem Herz, wie die gesamte Rebelo-Familie. Ein Lesegenuss, den man sich entgehen lassen sollte. Seit 13 Bänden ist meine Liebe zu dieser Reihe ungebrochen. Das muss ein Autor erst einmal schaffen. Hut ab!
Von mir erhält Das kleine Landhotel in Portugal 5 berauschende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.