
Manuel García schreibt von Männern, die zwischen Rollen und Sehnsucht stehen, von Blicken, die zu lange verweilen, und von Mut, der spät erwacht. Seine Sprache ist dicht, körperlich, und zugleich von einer melancholischen Zärtlichkeit getragen. Entdeckung wird hier zum inneren Aufbruch.
In "Verheirateter Mann" führt ein unscheinbarer Park an den Rand eines Doppellebens. Aus Neugier wird Begehren, aus Beobachtung ein Schritt ins Dickicht der eigenen Wahrheit. Der Protagonist tastet sich vor, hört das Rascheln der Blätter und sein eigenes Herz.
"Ich dachte, ich schaue nur", gesteht er, "doch mein Körper wusste längst mehr."
Zwischen Angst und Erregung entfaltet sich eine intime Spannung, die nicht auf Entladung zielt, sondern auf Erkenntnis. García lässt den Leser zurück mit der Ahnung, dass manche Wege erst im Schatten sichtbar werden - und dass das Verborgene manchmal der ehrlichste Ort ist.
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