
Unter der Feder von Manuel García wird Begehren zu einer stillen Bewegung: ein Blick, der bleibt, eine Berührung, die mehr verspricht als flüchtige Lust. Seine Erzählungen kreisen um die Zerbrechlichkeit des Moments, um Männer, die sich selbst im Anderen erkennen und dabei verletzlich werden. Leidenschaft ist hier kein Lärm, sondern ein leiser, insistierender Puls.
Die Titelgeschichte "Guter Sex" beginnt in der Nacht eines Hafenviertels, wo Erinnerung und Gegenwart ineinanderfließen. Aus einem zufälligen Wiedersehen wird eine Prüfung: Was bleibt, wenn der Körper satt ist, die Seele aber noch sucht? Zwischen Clublicht und Morgenstille verdichtet sich die Begegnung zu einer Frage nach Nähe, die nicht verhandelt werden kann.
"Ich wollte mehr als Wärme für eine Nacht", heißt es, "ich wollte einen Grund, zurückzukehren."
Am Ende bleibt ein Nachhall von Haut und Hoffnung - und das Versprechen, dass guter Sex manchmal dort beginnt, wo Einsamkeit endet.
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