
Hinzu kommen Unterschiede in der Wahrnehmung und methodische Probleme: Variablen sind oft unscharf definiert, Daten bilden die theoretisch gewünschten Größen nur unvollkommen ab, und ökonomische Zusammenhänge lassen sich unterschiedlich modellieren. Vor allem ist zu beachten, dass sich mit jedem Konjunktur- und Wachstumszyklus Verhaltensweisen, Erwartungen und Wirkungszusammenhänge verändern können. Was die Vergangenheit erklärt, muss nicht für die Zukunft gelten.
Makroökonomische Modelle besitzen folglich nur eine begrenzte Wahrheitsfähigkeit. Gute gesamtwirtschaftliche Beratung muss Unsicherheiten offenlegen, weiche und alternative Verknüpfungen aufzeigen und daraus ein belastbares Gesamtbild entwickeln.
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