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Das Rad der Zeit 12. Sturm der Finsternis

Sturm der Finsternis. Originaltitel: The Gathering Storm.
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Produktdetails

Titel: Das Rad der Zeit 12. Sturm der Finsternis
Autor/en: Robert Jordan, Brandon Sanderson

EAN: 9783492959438
Format:  EPUB
Sturm der Finsternis.
Originaltitel: The Gathering Storm.
Übersetzt von Andreas Decker, Brandon Sanderson
Piper ebooks

17. September 2013 - epub eBook - 896 Seiten

Der 12. Band von »Das Rad der Zeit« als E-Book (enthält: Der aufziehende Sturm, Die Macht des Lichts). Ungeteilt und absolut unverzichtbar für alle Robert-Jordan-Fans ... Dies ist eine Welt aus Licht und Schatten, in der das Gute und das Böse einen ewigen Krieg begannen, der nicht mehr enden will. Es ist die Welt des Rads der Zeit, des größten Fantasy-Epos, das je geschrieben wurde. Neben J. R. R. Tolkien haben nur wenige Autoren in der Fantasy unsterbliche Mythen erschaffen. Robert Jordan ist dies mit seinem weltberühmten Zyklus »Das Rad der Zeit« aufs Erfolgreichste gelungen. Seine Romane wurden millionenfach verkauft und in 25 Sprachen übersetzt, begleitet von Rollen- und Computerspielen sowie Comics. »Das Rad der Zeit. Das Original« vereint seine Romane vollständig überarbeitet in der kompletten Fassung der amerikanischen Originalausgabe.
Robert Jordan, geboren 1948 in South Carolina, begeisterte sich schon in seiner Jugend für fantastische Literatur von Jules Verne und H.G. Wells. Als ihm der Lesestoff ausging, begann er selbst zu schreiben. 1990 erschien der Auftakt zu seinem Zyklus »Das Rad der Zeit«, einem einzigartigen epischen Werk, das Millionen Fans in der ganzen Welt gefunden hat. 2007 starb Robert Jordan an einer seltenen Blutkrankheit, danach wurde die Reihe von Bestsellerautor Brandon Sanderson fortgesetzt.

KAPITEL 1

Stahl hat keine Tränen

Das Rad der Zeit dreht sich, Zeitalter kommen und vergehen und lassen Erinnerungen zurück, die zu Legenden werden. Legenden verblassen zu Mythen, und sogar der Mythos ist lange vergessen, wenn das Zeitalter wiederkehrt, aus dem er geboren wurde. In einem Zeitalter, das von einigen das Dritte Zeitalter genannt wurde, einem Zeitalter, das noch kommen sollte, einem lange vergangenen Zeitalter, strich ein Wind um die alabasterne Turmspitze dessen, was als die Weiße Burg bekannt war. Der Wind war nicht der Anfang. Es gibt bei der Drehung des Rades der Zeit keinen Anfang und kein Ende. Aber es war ein Anfang.

Der Wind wand sich um den prächtigen Turm, strich über perfekt zusammengefügte Steinquader und majestätisch flatternde Banner. Der Bau war irgendwie anmutig und mächtig zugleich; eine passende Metapher für all jene, die ihn seit dreitausend Jahren bewohnten. Nur wenige, die zum Turm hochblickten, würden ahnen, dass er in der Tiefe seines Herzens zerbrochen und verdorben worden war. Unabhängig voneinander.

Der Wind wehte weiter und passierte eine Stadt, die mehr Kunstwerk als nüchterne Hauptstadt war. Jedes Gebäude war ein Wunder; selbst die schlichtesten Geschäftsfassaden waren von pedantischen Ogierhänden erschaffen worden, um Staunen und Wunder heraufzubeschwören. Hier deutete eine Kuppel die Gestalt der aufgehenden Sonne an. Dort schoss ein Springbrunnen von einem Gebäudedach und erhob sich zu einem Gebilde, das zwei miteinander kollidierende Wellen darzustellen schien. An einer kopfsteingepflasterten Straße standen sich zwei dreistöckige Gebäude gegenüber, die beide in der Form einer Jungfrau gestaltet waren. Die Marmorschöpfungen – je zur Hälfte Statue und zur Hälfte Haus – streckten eina
nder Steinhände wie zum Gruß entgegen; ihr Haar wehte nach hinten, unbeweglich und doch mit solcher Genauigkeit gemeißelt, dass jede Strähne im vorbeistreichenden Wind zu wogen schien.

Die Straßen selbst waren bedeutend weniger prächtig. Oh, man hatte sie mit Sorgfalt geplant, und sie gingen wie Sonnenstrahlen von der Weißen Burg aus. Aber Abfall dämpfte das Sonnenlicht, ein Hinweis auf die durch die Belagerung verursachte Enge. Und vielleicht war das Gedränge nicht der einzige Grund für den Verfall. Die Ladenschilder und Markisen waren schon viel zu lange nicht mehr geputzt oder poliert worden. Verrottender Müll stapelte sich dort, wo man ihn in den Gassen hingeworfen hatte, zog Fliegen und Ratten an, vertrieb aber alle anderen. An den Straßenecken lungerten gefährliche Gauner herum. Einst hätten sie das nie gewagt, und vor allem nicht mit solcher Arroganz.

Wo war die Weiße Burg, das Gesetz? Junge Narren lachten, behaupteten, die Probleme der Stadt würden durch die Belagerung verursacht und die Dinge sich wieder beruhigen, sobald man die Rebellen niedergerungen hatte. Ältere Männer schüttelten die ergrauten Köpfe und murmelten, dass die Dinge noch nie so schlimm gewesen waren, nicht einmal, als die wilden Aiel Tar Valon zwanzig Jahre zuvor belagert hatten.

Kaufleute ignorierten die Jungen wie die Alten. Sie hatten ihre eigenen Probleme, vor allem im Südhafen, wo der Flusshandel in die Stadt beinahe zum Erliegen gekommen war. Stämmige Arbeiter schufteten unter der Kontrolle einer Aes Sedai, die eine Stola mit roten Fransen trug; sie entfernte mit der Einen Macht Schutzgewebe und schwächte den Stein, während die Arbeiter den Felsen zerschlugen und wegschafften.

Die Arbeiter hatten die Ärmel aufgerollt und entblößten dunkles Haar auf strammen Armen, als sie Hammer oder Spitzhacke schwangen und auf die
uralten Steine einschlugen. Ihr Schweiß tropfte auf den Felsen oder ins Wasser unter ihnen, als sie die Fundamente der Kette freigruben, die den Wasserweg in die Stadt behinderte. Die Hälfte dieser Kette bestand nun aus unzerstörbarem Cuendillar, das manche auch als Herzstein bezeichneten. Es war eine erschöpfende Plackerei, sie herauszureißen und den Zugang zur Stadt wieder zu ermöglichen; die prächtigen und widerstandsfähigen Hafenanlagen waren mit der Einen Macht geformt worden und nur eines der auffälligeren Opfer des stummen Krieges zwischen den Rebellen und den Aes Sedai, die die Burg hielten.

Der Wind blies durch den Hafen, in dem Träger müßig zusahen, wie Arbeiter einen Stein nach dem anderen zu Splittern zerlegten und grauweißen Staub produzierten, der auf der Wasseroberfläche trieb. Die mit zu viel Verstand – oder vielleicht auch zu wenig – flüsterten, dass solche Vorzeichen nur eines bedeuten konnten. Tarmon Gai’don, die Letzte Schlacht, musste bald kommen.

Der Wind tanzte von den Docks fort und passierte die hohen weißen Molen, die auch als die Leuchtenden Mauern bekannt waren. Hier konnte man endlich Sauberkeit und Aufmerksamkeit bei der Burgwache finden, die mit ihren Bogen Wache hielt. Glatt rasiert und mit ihren weißen fleckenlosen Wappenröcken bekleidet, spähten die Bogenschützen mit der gefährlichen Anspannung von gleich zubeißenden Schlangen über ihre Stellungen. Diese Soldaten hatten nicht die Absicht, Tar Valon während ihrer Schicht erobern zu lassen. Tar Valon hatte jeden Feind abgewehrt. Trollocs hatten die Stadtmauer durchbrochen, waren aber in den Straßen der Stadt besiegt worden. Artur Falkenflügel hatte Tar Valon nicht einnehmen können. Nicht einmal die schwarz verschleierten Aiel, die während des Aiel-Krieges das Umland verwüstet hat
ten, hatten die Stadt erobern können. Viele hatten das als großen Sieg betrachtet. Andere hatten sich gefragt, was wohl geschehen wäre, hätten die Aiel tatsächlich in die Stadt gewollt.

Der Wind passierte die westliche Gabelung des Erinin und ließ die Insel Tar Valon hinter sich zurück, passierte rechts die hohe Alindaer-Brücke, als wollte er die Feinde höhnisch herausfordern, sie zu überqueren und zu sterben. Hinter der Brücke fuhr der Wind nach Alindaer hinein, eines der vielen Dörfer im Umkreis von Tar Valon. Es war ein größtenteils entvölkertes Dorf, da die meisten Familien über die Brücke geflohen waren, um Zuflucht in der Stadt zu finden. Das feindliche Heer war ohne jede Vorwarnung erschienen, wie vom Sturm gebracht. Das wunderte nur wenige. Das Rebellenheer wurde von Aes Sedai angeführt, und jene, die im Schatten der Weißen Burg lebten, wetteten nur selten auf das, was Aes Sedai erreichen konnten und was nicht.

Das Rebellenheer stand bereit, war sich aber unsicher. Über fünfzigtausend Mann stark lagerte es in einem dichten Zeltring um das kleinere Lager der Aes Sedai. Zwischen dem inneren und äußeren Lager gab es eine deutliche Grenze, die erst kürzlich verstärkt worden war, um Männer fernzuhalten, vor allem jene, die Saidin lenken konnten.

Man hätte beinahe glauben können, dass dieses Rebellenlager für die Ewigkeit errichtet worden war. Seinen Abläufen haftete eine gewisse Alltäglichkeit an. Gestalten in Weiß eilten umher, manche in formeller Novizinnentracht, viele andere in ähnlicher Kleidung. Wenn man genau hinsah, konnte man sehen, dass viele von ihnen alles andere als jung waren. Manche von ihnen hatten schon graue Haare. Aber man sprach sie als »Kinder« an, und gehorsam waren sie, während sie unter den unbewegten Blicken von Aes Seda
i Kleider wuschen, Teppiche ausklopften und Zeltplanen schrubbten. Und falls diese Aes Sedai ungewöhnlich oft zu dem nagelähnlichen Profil der Weißen Burg schauten, hätte man daraus den falschen Eindruck gewinnen können, nämlich dass sie nervös oder voller Unbehagen waren. Aes Sedai hatten alles unter Kontrolle. Immer. Selbst jetzt, wo sie eine unbestreitbare Niederlage erlitten hatten: Egwene al’Vere, Amyrlin-Sitz der Rebellen, war Gefangene der Weißen Burg.

Der Wind zupfte an ein paar Kleidern, riss Wäsche von ihren Leinen und eilte dann weiter nach Westen. Nach Westen, vorbei am gewaltigen Drachenberg mit seinem zerschmetterten und rauchenden Gipfel. Über die Schwarzen Hügel und die Caralain-Steppe. Hier klebten noch vereinzelte Schneewehen in den Schatten unter zerklüfteten Berghängen oder vereinzelten Gruppen von Schwarzholzbäumen. Man wartete auf den Anbruch des Frühlings, dass frische Sprossen durch das Wintergras spähten und Knospen auf den Weidenbäumen erblühten. Davon gab es nur wenig. Das Land lag noch immer im Schlummer, als würde es warten, den Atem anhalten. Die unnatürliche Hitze des vorangegangenen Herbstes hatte sich bis tief in den Winter erstreckt und dem Land eine Dürre aufgezwungen, die abgesehen von den widerstandsfähigsten Pflanzen aus allem das Leben herausgekocht hatte. Als der Winter endlich eingetroffen war, war er mit Stürmen aus Eis und Schnee gekommen und einem lange anhaltenden, alles abtötenden Frost. Jetzt, da sich die Kälte endlich zurückgezogen hatte, hofften die Bauern auf ihren verstreut liegenden Höfen vergeblich.

Der Wind strich über braunes Wintergras, schüttelte die noch immer kahlen Baumäste. Tief im Westen, als er sich dem Land namens Arad Doman näherte – hohe Berge und niedrige Gipfel –, krachte plötzlich etwas in ihn hine
in. Etwas Unsichtbares, ausgebrütet von der fernen Finsternis im Norden. Etwas, das gegen die natürlichen Luftströmungen floss. Der Wind wurde davon verschlungen und durch eine Böe nach Süden geweht, über niedrige Gipfel und braune Hügel zu einem hölzernen Herrenhaus, das sich einsam auf den mit Kiefern bewachsenen Hügeln des östlichen Arad Doman erhob. Der Wind blies über das Herrenhaus und die auf einem sehr weitläufigen Rasen davor errichteten Zelte hinweg, ließ Kiefernnadeln fliegen und die Zelte erbeben.

Rand al’Thor, der Wiedergeborene Drache, stand mit auf dem Rücken gefalteten Händen vor dem offenen Fenster...


»Dank der Zusammenarbeit mit Jordans Witwe sowie vieler Notizen und Tonbandaufzeichnungen ist es Wegbegleiter Sanderson gelungen, die Reihe zur Freude Millionen Fans fortzuführen.«, Pirmasenser Zeitung, 03.03.2010

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