
Polarisierung gilt im 21. Jahrhundert für viele als prägendes Merkmal demokratischer Staaten und gleichzeitig als Gefahr für die Demokratie. Dieser Befund ist in Zeiten einer autoritären Welle zweifellos richtig, aber er vernachlässigt die Chancen, die aus polarisierten Diskursen erwachsen: Denn historisch war die Weiterentwicklung und Verbesserung von Demokratie immer mit Polarisierungsprozessen verbunden. Markus Pausch zeigt, dass es entscheidend ist, ob es den verschiedenen Akteur*innen gelingt, demokratische Resilienz zu entwickeln, den Dialog zu fördern und Demokratie-Innovationen anzuregen.
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