
"Du, Tochter, hast uns auf dem Gewissen! Für unseren Tod bist allein du verantwortlich. Dafür sollst du büßen - bis ans Ende deiner Tage! Wir verfluchen dich, Coco!"
Drohend, mit hasserfülltem Gesicht, stand mein Vater vor mir. Oder vielmehr sein Geist. Er schwebte eine Handbreit über dem Friedhofsboden. Seine Gestalt war durchsichtig und waberte in dem leichten Wind, der nach Fäulnis und Verwesung roch.
Coco Zamis verlässt Wien endgültig - in der Gewissheit, ihr Elternhaus, das ein Opfer der Flammen geworden ist, und damit auch ihre Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen. Weder denkt sie an Rache, noch hat sie einen Plan, wie ihre Zukunft aussehen soll.
Sie ahnt nicht, dass ihre Schritte gelenkt werden - und dass sie am Ende ihrer Reise doch wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird . . .
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Das Haus Zamis 153" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.