Verfahren zur Bestimmung von Preisbereitschaften stoßen an ihre Grenzen,
wenn für den Nachfrager die Möglichkeit besteht, eine Dienstleistung selbst zu erstellen und so zum Wettbewerber zu werden. Am Beispiel von Verkehrsdienstleistungen wird eine dieser spezifischen Problematik gerecht werdende Methode zur Ermittlung von Preisbereitschaften entwickelt, empirisch überprüft, und Implikationen für das Preismanagement werden abgeleitet.
Inhaltsverzeichnis
A. Nutzenorientierte Preisbestimmung als Herausforderung an das Management von Verkehrsdienstleistungsunternehmen. - 1. Möglichkeit der Leistungssubstitution durch die Nachfrager als Einflußfaktor auf die Preisbildung im Dienstleistungsmarketing. - 2. Verkehrsdienstleistungen im Erkenntniszusammenhang der nutzenorientierten Preisbildung. - 3. Ziel und Gang der Untersuchung. - B. Ableitung eines wettbewerbsorientierten Nutzenpreises bei Substitutionsmöglichkeit der Leistung durch Selbsterstellung. - 1. Nutzenbasierte Verkehrsmittelwahlentscheidung bei Prosuming. - 2. Ansätze zur Messung des Nutzens im Verkehrsdienstleistungsbereich. - 3. Integration der Auswahlentscheidung in die Nutzenmessung im Verkehrsdienstleistungsbereich. - 4. Untersuchungsablauf der Nutzen- und Auswahlermittlung im Verkehrsdienstleistungsbereich. - C. Empirische Preisbestimmung im Verkehrsdienstleistungsbereich unter Berücksichtigung von Prosuming. - 1. Anlage der empirischen Untersuchung. - 2. Erfassung von Nutzenstrukturen und Auswahlentscheidungen. - 3. Entwicklung eines Preissimulationsmodells zur Überprüfung der ermittelten Zusammenhänge. - D. Zusammenfassung und Ausblick. - 1. Würdigung der zentralen Untersuchungsergebnisse. - 2. Implikationen für das Management von Verkehrsdienstleistungsunternehmen. - 3. Implikationen für weiterführende Forschung. - Anhang I: Ergänzende Abbildungen. - Anhang II: Fragebögen der empirischen Untersuchung.