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Produktbild: Die Bienen und das Unsichtbare | Clemens J. Setz
Produktbild: Die Bienen und das Unsichtbare | Clemens J. Setz

Die Bienen und das Unsichtbare

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Pure meaning, pure poetry - diese Idee scheint Menschen in allen Jahrhunderten umzutreiben und anzustacheln. Sie ist der Motor für die Erfindung von Sprachen wie Esperanto, Volapük oder Blissymbolics. Den Anekdoten hinter diesen Plansprachen geht Clemens J. Setz in Die Bienen und das Unsichtbare nach, getreu dem Motto: »Erzähl die beste Geschichte, die du kennst, so wahr wie möglich. «

Und diese Geschichte handelt unter anderem von Charles Bliss und seiner Symbolsprache, von Kindern mit Behinderung, die sich mit Blissymbolics zum ersten Mal ausdrücken können. Davon, wie Clemens J. Setz einen Sommer lang Volapük lernt und selbst eine eigene Sprache entwickelt. Es geht um die vermutlich einzige Volapük-Muttersprachlerin, die je gelebt hat, und die Plansprache Talossa für die gleichnamige Mikronation, die ein Teenager 1979 in seinem Schlafzimmer ausrief. Um Klingonisch und High Valyrian, eine Sprache, die für die Fernsehserie Game of Thrones geschaffen wurde. Und um Esperanto, die größte Erfolgsgeschichte in der Welt der Plansprachen, deren Sprecher unter Stalin und Hitler verfolgt wurden und durch die ein junger blinder Russe zum Dichter, Abenteurer und anarchistischen Weltgelehrten wurde. Stets ist es die eigenartige Vermengung von tiefer existenzieller Krise und Sprachenerfindung, die Setz aufspürt und die ihn in ihren Bann schlägt - und so ist dieses Buch auch die persönliche Geschichte des Sprachkünstlers Clemens J. Setz.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
26. Oktober 2020
Sprache
deutsch
Untertitel
Mit Abbildungen.
Seitenanzahl
416
Autor/Autorin
Clemens J. Setz
Illustrationen
Mit Abbildungen
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Abbildungen
Mit Abbildungen
Gewicht
520 g
Größe (L/B/H)
213/132/35 mm
ISBN
9783518429655

Portrait

Clemens J. Setz

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 prämiert. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015. Mit drei seiner Stücke war Setz bei den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Zuletzt 2023 mit Der Triumph der Waldrebe in Europa. Zuletzt wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis 2021 und dem Österreichischen Buchpreis 2023 geehrt.


Pressestimmen

»Wer die eigenwilligen, mitunter befremdlichen und gerade in ihrer Unergründlichkeit faszinierenden Romane und Erzählungen des . . . Clemens J. Setz schätzt, der kann durch Die Bienen und das Unsichtbare ganz sicher nicht gleich das Setz sche Universum vollends entschlüsseln, aber doch staunend durch den verwinkelten, unendlich scheinenden Fundus dieses Dichters schlendern. « Wiebke Porombka, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Setz erschließt einen faszinierenden Kontinent. Dieser liegt hinter den Büchern, den Namen und Wörtern, und in ihm ist nichts selbstverständlich. Wie in der Kunst. « Kolja Reichert, DIE ZEIT

»Wie schief gewachsene Bäume stehen [Clemens J. Setz ] Sätze herum und bieten ihre Astlöcher zum Blick in eine andere Wirklichkeit an. Hier tanzen Sprache und Welt miteinander, hier treten sie einander ständig auf die Füße. « Michael Wolf, Der Tagesspiegel

»Ein Buch mit dem Informationswert einer Dissertation und dem Unterhaltungswert von Erzählungen . . . « Christian Dinger, taz. die tageszeitung

». . . eine grandiose Liebeserklärung an sein Material und Handwerkszeug: Sprache. « Marianna Lieder, DIE WELT

». . . ein weit verzweigtes, dreckiges Höhlensystem, das den gesamten Literaturbetrieb zu untergraben bereit ist, mit seinen traditionsverliebten Kanonisierungen der sogenannten Weltliteratur. « Selmar Schülein, der Freitag

» Die Bienen und das Unsichtbare ist mitreißend, weil auf jeder Seite durchscheint, wie sehr der Autor Sprache liebt und weil der intelligente Montagestil die zahlreichen Informationen unterhaltsam und spannend präsentiert. « Meike Stein, SR2 KulturRadio

»Wenn [Clemens J. Setz] an den Grenzen der Sprache kratzt, dann geht es ans Eingemachte. « Wolfgang Popp, ORF

»Clemens J. Setz hat die fast obsessive Auseinandersetzung mit der eigenen Fasziniertheit für konstruierte Sprachen in einen Text verwandelt, der zwischen Personal Essay, Reportage, Studie und Erzählung changiert, der lehrreich ist und nicht zuletzt sehr lustig, kalauernd und ernst. « Anja Höfer, SWR

». . . Clemens J. Setz führt und verführt souverän in ein oft exotisch anmutendes Wort-Reich, mit Bravour, Intensität und Tiefsinnigkeit, die schlicht sprachlos macht. « Werner Krause, Kleine Zeitung

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