
Das Büro ist ein paradigmatischer Ort unserer Wissensgesellschaft. Trotz seiner zentralen Bedeutung ist die Darstellung des Arbeitsraums in Kunst und Medien jedoch bislang kaum erforscht. Alexandra Müller widmet sich dieser Lücke und zeichnet eine medienkulturwissenschaftliche Geschichte der Repräsentation des Büros von der Antike bis in die Gegenwart nach. Dabei rekonstruiert sie das historische Diskursfeld der kulturellen Produktion des Büros und analysiert aus einer komparatistischen Perspektive narrative Strategien zur Poetisierung von Büroerfahrungen - bis hin zu ungewöhnlichen Phänomenen wie Kunst aus Büromaterial, Gedichte über Drehstühle, Bürosimulatoren oder Büros in der Fantastik.
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