
Woher kommt das bürgerliche Leitbild der glücklichen Hausfrau? Auf welche Weise greifen literarische Texte und feministische Zeitschriften im Diskursraum der 1970er Jahre virulente Glücksversprechen auf, kritisieren sie und besetzen sie neu? In Anlehnung an feministische Theoriebildungen und an der Schnittstelle von Literaturwissenschaft, Diskursanalyse und Gender Studies analysiert Nadia Brügger bekannte wie unbekannte Texte der österreichischen Autorinnen Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek, in deren Zentren hoch aufgeladene Glücksversprechen stehen. In einem faszinierenden Dialog zwischen Theorie, Methode und Material lädt sie dazu ein, literarische wie feministische Aushandlungen der 1970er Jahre neu zu entdecken.
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