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Schule ohne Noten

Lernberichte in der Praxis der Laborschule. 'Schule und G…
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Produktdetails
Titel: Schule ohne Noten
Autor/en: Silvia-Iris Lübke

ISBN: 3810017035
EAN: 9783810017031
Lernberichte in der Praxis der Laborschule.
'Schule und Gesellschaft'.
Softcover reprint of the original 1st ed. 1996.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

30. Januar 1996 - kartoniert - 240 Seiten

Nahezu jeder von uns hat einen Begriff der Leistungsbeurteilung, der sich unmittelbar mit eigener schulischer Erfahrung verbindet: die Benotung. Benotung heißt dann überwiegend ein auf Schulfächer und die eigene "Lei­ stung" bezogenes Urteil einzelner Lehrerinnen und Lehrer, ausgedrückt in Zahlen, Ziffern oder den bekannten sechs Adjektiven, die Leistungsqualitäten beschreiben sollen: sehr gut bis ungenügend. In der reformierten gymnasia­ len Oberstufe kommen seit Mitte der siebziger Jahre Bewertungen nach einem Punktesystem hinzu. In den meisten Fällen gibt sich die sch]llische Bewertung scheinbar "objektiv", dabei zwängt sie das Lernen und die Lei­ stung des einzelnen vor allem in einen Vergleich zu den Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Leistungsbeurteilung in der Schule ist in der Phase der Bildungs­ reformen der 60er und der 70er Jahre heftig kritisiert und in ihrer Wirkung auf die Entwicklung des Schulwesens und seiner Erziehungs- und Unter­ richtskultur diskutiert worden. Ansätze zur Reform sind besonders in der Primarstufe mit dem teil weisen Ersatz von Ziffernnoten durch verbale Zeug­ nisformen umgesetzt worden. Verbalbeuneilungen in der Sekundarstufe I sind auf wenige Experimentalfälle beschränkt geblieben. Die Mehrheit aller schulischen Bewertungsvorgänge wird weiterhin im Ziffernnotenspektrum abgehandelt. Dennoch bleibt die Debatte um den Ersatz der Ziffernnoten durch Verbalbeuneilungen eine Herausforderung für die Bildungspolitik. Das fordert unter dem Gesichtspunkt der Reformbedürftigkeit und -notwendigkeit des Schul-und Bildungswesens die erziehungswissenschaftliche Forschung zur Stellungnahme heraus.

I: Problemstellung und Anlage der Studie.
- 1. Zwischen Auslese und Förderung: Leistungsbeurteilung als gesellschaftlicher Auftrag von Schule.
- 1.1 Leistung, Leistungsbewertung, gesellschaftliche Funktionen und pädagogischer Anspruch.
- 1.2 Zensuren oder Lernberichte?.
- 1.2.1 Die Ziffernbenotung in der Kritik.
- 1.2.2 Lernberichte als Alternative.
- 1.2.2.1 Kategorien des Beobachtens.
- 1.2.2.2 Maßstäbe des Beurteilens.
- 1.3 Erfahrungen in Reformmodellen.
- 1.3.1 Reformpädagogik der 20er Jahre.
- 1.3.2 Lernberichte in Grundschulen.
- 1.3.3 Lernberichte in Gesamtschulen.
- 1.4 Chancen und Grenzen von Lernberichten: eine vorläufige Einschätzung.
- 2. Lernberichte als pädagogisches Mittel der Laborschule.
- 2.1 Die Bielefelder Laborschule - ein Abriß.
- 2.2 Lernberichte an der Laborschule.
- 2.2.1 Die Praxis der Lernberichte.
- 2.2.2 Die Praxis der Lernberichte bei den Lehrenden.
- 2.3 Die Lernberichte im Prozeß ihrer Anwendung.
- 2.3.1 Bewertung und Ermutigung.
- 2.3.2 Übergänge zum Notensystem.
- 2.3.3 Entwurf und Praxishilfen - die Maximen von Hentigs.
- 2.3.4 Kritik, Weiterentwicklung und Fortschreibung im Kollegium.
- 2.4 Die Lernberichte zwischen Anspruch und Wirklichkeit: die Ansatzpunkte dieser Studie.
- 3. Fragestellung und methodische Anlage der Studie.
- 3.1 Fallstudie und Übertragbarkeit.
- 3.2 Inhaltsanalyse - Methodenauswahl und Begründung.
- 3.3 Die Stichprobe.
- 3.4 Abfolge der Analyseschritte.
- 3.4.1 Kodierung und Kategorienanpassung.
- 3.4.2 Dimensionen und Kategorien der Analyse: Das "Dictionnaire" der Lernberichte.
- 3.4.3 Quantitative Auswertung und zugrundeliegende Variablen.
- 3.4.4 Qualitative Inhaltsanalyse an Texten - Interpretation als Rückübersetzung in die Berichtszusammenhänge.
- 3.5 Zusammenfassung.-
II: Ergebnisse.
- 4. Die Beurteilung in den verschiedenen Altersstufen.
- 4.1 Form, Aufbau und Länge der Berichte.
- 4.2 Mehrdimensionalität als Erfahrung des Lernwegs.
- 4.3 Schulzeit als Ermutigung.
- 4.4 Die Lernberichte von Caroline, Timo und Nils.
- 4.4.1 Carolines Brief - gelungene soziale und intellektuelle Anpassung.
- 4.4.2 Timos Bericht - hohe Leistungsfähigkeit und Ausbruch aus der Schülerrolle.
- 4.4.3 Nils Bericht - die gymnasiale Oberstufe als Fortsetzung des Bildungsganges.
- 4.5 Zusammenfassung.
- 5. Die Beurteilung von Mädchen und Jungen.
- 5.1 Der "heimliche Lehrplan" in den Lemberichten.
- 5.1.1 Unterschiede in den Altersstufen: typisch Junge, typisch Mädchen?.
- 5.1.2 Störende Jungen und hilfsbereite Mädchen.
- 5.1.3 Die Jungen aktiv, die Mädchen sorgfältig.
- 5.1.4 Mädchen halten sich an Regeln, Jungen brechen sie.
- 5.2 Die Lernberichte von Anette und Golo.
- 5.2.1 Anettes Bericht - Mädchen sorgen für ein gutes Sozialklima.
- 5.2.2 Golos Bericht - Jungen stören das Sozialklima.
- 5.3 Zusammenfassung.
- 6. Die Beurteilung in Erfahrungsbereichen und Fächern.
- 6.1 Fachkulturen und Berichtslänge.
- 6.2 Mädchenfächer - Jungenfächer?.
- 6.3 Arbeitstugenden in Naturwissenschaft - Leistung in Mathematik - Soziales im Sport.
- 6.4 "Harte" und "weiche" Fächer.
- 6.5 Die Lernberichte von Jette, Armin und Falko.
- 6.5.1 Jettes Bericht - Hervorhebung des Arbeitsverhaltens und Klassifikation der Leistung.
- 6.5.2 Armins Bericht - Hervorhebung fachlicher Leistungsfähigkeit und Kompetenz.
- 6.5.3 Falkos Bericht - Hervorhebung sozialer Kompetenzen.
- 6.6 Zusammenfassung.
- 7. Lernberichte zwischen Ermutigung und Entmutigung.
- 7.1 Bewertungen als Ermutigung: Prinzipien der Textgestaltung.
- 7.1.1 Gerrits Bericht - Bewertung als zukunftsorientierte Ermutigung.
- 7.1.2 Janas Bericht - Bewertung als Entmutigung.
- 7.2 Zusammenfassung.-
III: Zusammenfassung und Ausblick.- 8 Lernberichte oder Zensuren? Laborschulerfahrung und Regelschulsystem.- Tabellenverzeichnis.- Verzeichnis der Abbildungen.- Übersicht der Verbalbeurteilung (Primarstufe) in den Bundesländern.

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