Vernetzte Geräte durchziehen unseren Alltag. Sie eröffnen neue Gebrauchsmöglichkeiten, aber auch Zugriffsmöglichkeiten des Anbieters. Er kann ein High-Tech-Endgerät durch eine Funktionssperre in Elektroschrott verwandeln. Konrad Duden zeigt, inwieweit Besitz oder Eigentum den Nutzer vor einem solchen Zugriff schützen.
Our everyday existence is increasingly permeated with connected devices and the Internet of Things. This connectedness not only enables new potential applications and business models, but also puts the user of the device at the mercy of the supplier, who may be able to lock a device by blocking access to the cloud-server or by disabling software embedded in the device. A supplier can thus turn a high-tech end-user device into electronic waste. The law of contracts will apply in many such cases; but what if there is no privity of contract between the user and the supplier of the device? Users have no recourse other than whatever protections possession or ownership may afford. Konrad Duden investigates whether the digital use of a device is covered by such protection at all. Zunehmend ist unser Alltag von vernetzten Geräten und dem Internet der Dinge durchzogen. Die Vernetzung eröffnet nicht nur neue Nutzungsmöglichkeiten. Sie macht den Nutzer beim Gebrauch des Geräts auch vom Willen des Anbieters abhängig. Der Anbieter kann das Gerät sperren, indem er die integrierte Software blockiert oder den Cloud-Zugang verweigert. So verwandelt er ein High-Tech-Endgerät in Elektroschrott. Vielfach greift in diesen Fällen das Vertragsrecht. Doch was, wenn zwischen Nutzer und Anbieter kein Vertrag besteht? In diesem Fall ist der Nutzer auf einen Schutz über Besitz oder Eigentum angewiesen. Inwiefern der digitale, also software- oder netzbasierte Gebrauch überhaupt einem solchen Schutz unterliegt, beantwortet Konrad Duden in der vorliegenden Untersuchung.